Gottschalk [Parkenthin], Burggraf von Holstein, bekundet, dass R., Kanoniker zu Neumünster, für das Klosterhospital, dessen Vorsteher er war, von den Brüdern Timmon und Johannes von Rolverstorpe mit Zustimmung von deren Verwandten für 7 ½ Mark den vierten Teil der Mühle in Rolverstorpe und soviel Erde von den anstoßenden Äckern, wie zum Deichbau für den Wasserstau notwendig, und sub eadem conventione den vierten Teil der halben Mühle, die in Bredenbek war, mit dem Recht, wenn sie wieder aufgebaut wird, weiter oberhalb Teiche und Stauungen anzulegen und Erde dafür zu entnehmen, gekauft hat, wofür ihm die Brüder die landsittliche Gewähr que vulgo dicitur sellandia et warandia, leisten. Zeugen: Propst Johannes und sein Konvent zu Neumünster. Laien: Oddo von Padenstedt, Oddo von Enenthorpe, [Widagus und] Timmo von Braker, Marquard und sein Bruder Sibernus, Johannes und Hartwig, Brüder von Bokstede, Hartwig Vicus von Oldesloe, Johannes von Godelant mit seinen Brüdern, [Eler von] Bokhorst, und viele andere mehr. Acta sunt hec anno domini M CC LX VI
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Gottschalk [Parkenthin], Burggraf von Holstein, bekundet, dass R., Kanoniker zu Neumünster, für das Klosterhospital, dessen Vorsteher er war, von den Brüdern Timmon und Johannes von Rolverstorpe mit Zustimmung von deren Verwandten für 7 ½ Mark den vierten Teil der Mühle in Rolverstorpe und soviel Erde von den anstoßenden Äckern, wie zum Deichbau für den Wasserstau notwendig, und sub eadem conventione den vierten Teil der halben Mühle, die in Bredenbek war, mit dem Recht, wenn sie wieder aufgebaut wird, weiter oberhalb Teiche und Stauungen anzulegen und Erde dafür zu entnehmen, gekauft hat, wofür ihm die Brüder die landsittliche Gewähr que vulgo dicitur sellandia et warandia, leisten. Zeugen: Propst Johannes und sein Konvent zu Neumünster. Laien: Oddo von Padenstedt, Oddo von Enenthorpe, [Widagus und] Timmo von Braker, Marquard und sein Bruder Sibernus, Johannes und Hartwig, Brüder von Bokstede, Hartwig Vicus von Oldesloe, Johannes von Godelant mit seinen Brüdern, [Eler von] Bokhorst, und viele andere mehr. Acta sunt hec anno domini M CC LX VI
LASH, Urk.-Abt. 7 Nr. 177
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 1 Urkunden
1266
Enthält: Ausfertigung, Pergament, z.T. verwittert, 31 x 6,7 cm, Latein, abhängendes Siegel fehlt Rückschrift: "De molend[inis] Rolevestorp et Bredenbeke".
Verzeichnung
1266
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:07 MEZ