Das Dorf Amesdorf, in specie die von dem Amtmann Branke daselbst verweigerte Auslieferung zweier Enken (Gärtner) namens Christian und Friedrich Osterburg aus Freckleben, so von Sandersleben entwichen
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Z 73, Nr. 60 (Benutzungsort: Dessau)
Z 73 (Benutzungsort: Dessau) Kammer Köthen
Kammer Köthen >> 03. Gemeinde- und Separationsangelegenheiten
1789, 1823 - 1824, 1831, 1840 - 1842
Enthält auch: Unterstützungsgesuch des erblindeten und dadurch erwerbsunfähigen Christian Mangelsdorfs aus Amesdorf, 1823.- Anzeige des Amtmanns Schmidt gegen die Gemeinde Amesdorf wegen widerrechtlicher Bepflanzung eines Angerflecks mit Weiden, 1824.- Meldung über einen Blitzeinschlag in die Schullehrerwohnung in Amesdorf und den dadurch verursachten Tod des Schullehrers Herrmann im Juli 1831.- Beschwerde über die widerrechtliche Abfuhr von Erdreich des Amesdorfer Angers durch den Richter Kebel und Konsorten aus Gierleben, 1840.- Erweiterung des Gemeindebackhauses von Amesdorf, 1841.- Beschwerde der Gemeinde Amesdorf über die Entnahme von Erdreich von ihrem Anger zur Befestigung des Wipperufers, 1841.- Differenzen zwischen dem Amtmann Brauer und dem Pfarrer Rawald sowie anderen Einwohnern in Amesdorf wegen der Ableitung von Regen- und Schmutzwasser auf die Straße und daraus resultierende Genehmigung zur Anlage eines neuen Straßenpflasters, 1842.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) (Tektonik)
- 03.02. Anhaltische Teilfürstentümer 1603 - 1848 (Tektonik)
- 03.02.03. Anhalt-Köthen (1603/06 - 1848) (Tektonik)
- Kammer Köthen (Bestand)
- 03. Gemeinde- und Separationsangelegenheiten (Gliederung)