Eckart von Langenau (Langenawe) Amtmann zu Nassau bekennt sich zu dem eingerückten Lehnbrief des Grafen Adolf zu Nassau, durch den dieser ihn mit der Hälfte der Vogtei Schönau (Schoinauw), bestimmten Mengen Weizen, Korn und Hafer zu Buch (Buche), wie es Emont von Miehlen (Myeln) gehabt hat, einem Weingarten zwischen Niederlahnstein (Niedernlainstein) und Horchheim (Horcheim) genannt 'an der Horneck', den früher Erwin von Butzbach zu Lehen gehabt hat, belehnt. Siegler: Aussteller.
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Eckart von Langenau (Langenawe) Amtmann zu Nassau bekennt sich zu dem eingerückten Lehnbrief des Grafen Adolf zu Nassau, durch den dieser ihn mit der Hälfte der Vogtei Schönau (Schoinauw), bestimmten Mengen Weizen, Korn und Hafer zu Buch (Buche), wie es Emont von Miehlen (Myeln) gehabt hat, einem Weingarten zwischen Niederlahnstein (Niedernlainstein) und Horchheim (Horcheim) genannt 'an der Horneck', den früher Erwin von Butzbach zu Lehen gehabt hat, belehnt. Siegler: Aussteller.
121, U von Langenau 1485 August 1
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 12 Anfangsbuchstabe L >> 12.8 von Langenau
1485 August 1
Ausfertigung, Pergament, Siegelreste am Pergamentstreifen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uf sent peters tag ad vincula 1485, Im Jare und uf den tag wie obgeschrieben
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ