Bischof Friedrich von Eistet überlässt dem Kloster Ahusen gewisse Besitzungen in Lohchenbach, die bisher Friderich von Truhendingen vom Stifte Eistet zu Lehen hatte, auf dessen Wunsch, zu Eigen, nachdem jener für diese seine Besitzungen zu Ruvenhouen dem Stifte aufgegeben und wieder als Lehen empfangen hatte. - Zeugen: Gotfried, Priester, Kanoniker in Rebedorf, genannt von Zante; Fr. Konrad in Ahusen genannt von Frankenhouen; Heinrich, Notar, Kanonikus in Herrieden; Ulrich Ritter von Mu{o}ere; Konrad von Giselsheim (Geilsheim); Reimar von Burch; Reinboto genannt Niger von Witensheim (Wittesheim); Rudeger von Lwtenowe, Ritter, Ministerialer der Kirche Eistet; Otto von Migenheim (Meinheim).
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Bischof Friedrich von Eistet überlässt dem Kloster Ahusen gewisse Besitzungen in Lohchenbach, die bisher Friderich von Truhendingen vom Stifte Eistet zu Lehen hatte, auf dessen Wunsch, zu Eigen, nachdem jener für diese seine Besitzungen zu Ruvenhouen dem Stifte aufgegeben und wieder als Lehen empfangen hatte. - Zeugen: Gotfried, Priester, Kanoniker in Rebedorf, genannt von Zante; Fr. Konrad in Ahusen genannt von Frankenhouen; Heinrich, Notar, Kanonikus in Herrieden; Ulrich Ritter von Mu{o}ere; Konrad von Giselsheim (Geilsheim); Reimar von Burch; Reinboto genannt Niger von Witensheim (Wittesheim); Rudeger von Lwtenowe, Ritter, Ministerialer der Kirche Eistet; Otto von Migenheim (Meinheim).
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 1266
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992)
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992) >> 5. Kloster Auhausen
1245 Juni 19
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Ingolstadt
Literatur: Regesten: Reg. boic. II, 359; Lefflad 488.
Originaldatierung: actum Ingolestat anno dmi. millesimo CC°XLV°. XIII° Kal. Julii pontif. nostri anno octavo.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1245
Monat: 6
Tag: 19
Äußere Beschreibung: Ausf. (lat.) Perg. mit Siegel.
Literatur: Regesten: Reg. boic. II, 359; Lefflad 488.
Originaldatierung: actum Ingolestat anno dmi. millesimo CC°XLV°. XIII° Kal. Julii pontif. nostri anno octavo.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1245
Monat: 6
Tag: 19
Äußere Beschreibung: Ausf. (lat.) Perg. mit Siegel.
Friedrich II. (Bischof von Eichstätt 1237-1246)
Truhendingen, Friderich von
Zante, Gottfried von (Priester und Kanonikus in Rebdorf)
Frankenhofen, Konrad von (Mönch? in Auhausen)
Heinrich (Notar und Kanonikus in Herrieden)
Muhr, Ulrich von (Ritter)
Giselsheim, Konrad von
Burch, Reimar von
Niger von Witensheim, Reinboto
Lutenowe, Rüdiger von (Ritter und Ministerialer der Kirche Eichstätt)
Migenheim (= Meinheim), Otto von
Eichstätt (Lkr. Eichstätt), Bischof
Eichstätt (Lkr. Eichstätt), Stift
Eichstätt (Lkr. Eichstätt), Kirche
Auhausen (Lkr. Donau-Ries), Kloster
Lochenbach (Gde. Auhausen, Lkr. Donau-Ries)
Ruffenhofen (Gde. Weiltingen, Lkr. Ansbach)
Rebdorf (Gde. Eichstätt, Lkr. Eichstätt), Kloster
Herrieden (Lkr. Ansbach), Kloster
Ingolstadt, Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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