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Auseinandersetzung um das Recht der Ersten Bitten (Primae Preces)
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Domkapitel Minden - Akten >> 2. Präbenden, Oblegien, Obödientien, Testamente und Nachjahre >> 2.5. Erste Bitten (primae preces), Eingriffe des Landesherrn bei der Vergabe von Präbenden
1601-1801
Enthaeltvermerke: Enthält: 1. Erörterung über die Inanspruchnahme des Rechts der Ersten Bitten seitens der Bischöfe, Einspruch des Kurfürsten Ernst von Köln gegen die Inbesitznahme einer durch kaiserliche Ersten Bitten erlangte Präbende (Domküsterei des von + von Aswede) seitens des Ernst von Hoppenkorff wegen des nichtkatholischen Bekenntnisses, Eingreifen Kaiser Rudolf II. 1601-1603 11. Übertragung des Rechts der Ersten Bitten auf den Kurfürsten von Köln, Vergabe einer Präbende an Rudolf Friedrich Vincke 1614 12. Vergabe einer Präbende durch den Kurfürsten an Johann Wilhelm von Gertzen 1620 16. Abtretung der Primae Preces an den Markgrafen Wilhelm von Baden 1638 16. Äbtissin und Kapitel von St. Marien Minden zur Inanspruchnahme der Primae Presces durch den Landesherrn: Einwände gegen die Vergabe einer Präbende an die Tochter des Geh. Rats Voß 1680 20. Aufforderung der Regierung zu Minden zur Mitteilung vakanter Präbenden 1698 26. Kurfürstliches Rescript: Nichtberücksichtigung kaiserlicher Primae Preces (im Falle der Witwe von Steinbergen) 1706 30. desgleichen: Abschaffung der Vergabe der Präbenden nach Monaten (nunmehr nach Fällen) 1713 33. Bemühungen um eine Präbende seitens des Heinrich von Ledebur zur Mühlenburg (nach dem Tode des Dechanten von Korff), Vergabe durch den König an den Reichsgrafen Friedrich Ludwig von Wartensleben 1713 41. Abtretung des Vergaberechts durch den König an den Generalmajor von Gersdorff, Vergabe der Präbende an Friedrich von Vincke 1714 46. Vorstellung des Domkapitels beim König über die Handhabung der kaiserliches Preces in der Vergangenheit 1717 47. Vom König angeforderte Nachricht über die Höhe der Einkünfte einer Präbende zur Festlegung der von den Precisten zu zahlenden Summe 1740 65. Abtretung der Primae Preces durch den König an den Generalfeldmarschall Grafen von Schwerin 1740 74. Mindestalter für die Aufschwörung (7) und Emanzipation (21) 1743 78. Inanspruchnahme der Primae Preces durch Kaiser Franz 1746 87. Vergabe einer Präbende nach dem Tode des Domscholasters von Oer durch den Grafen von Schwerin, Erkundigung nach der Praxis in Halberstadt, Magdeburg und Osnabrück 1750 122. Abtretung der Primae Preces an den Kammerherrn Friedrich Carl von Dörnberg 1786 136. Vergabe der Präbende nach dem Tode des von Bottlenberg gen. Kessel an Ernst Victor August Idel Jobst von Vincke 1791 153. Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Domkapitel und dem Staatsrat über die Anwendung der Primae Preces bei einer Vakanz in einem Monat des Kapitels, Handhabung in Osnabrück und Paderborn 1792 199. Glückwünsche des Domkapitels zur Erweiterung des Staates 1793 201. Domdechant von Vincke an den Geh. Justiz-Rat Pütter wegen der Vorrechte des Kapitels: Rechtsstreit über die Beurteilung des deutschen Staatsrechts 1794 239. Übertragung der Primae Preces an den Rittmeister Ernst Wihelm Albrecht von Quitzow von Kürassierregiment Malschnitz 1798 263. Bedenken des Domkapitels zu Halberstadt gegen die Vergabe einer katholischen Präbende durch einen Protestanten 1798 272. Gutachten der Juristenfakultät zu Marburg 1794 299. Anzeige über den Tod des Otto Hermann von Spiegel zum Desenberg und Oberklingenberg, Domherren zu Hildesheim 1801
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.