Wege- und Wasserpolizeisachen von Sende
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Bestand C,, 146
Bestand C Überlieferung der Amtsverwaltung Verl 1922-1935
Überlieferung der Amtsverwaltung Verl 1922-1935 >> V Polizei >> 19, 20 Wege- und Wasserpolizei
1909 - 1935
Enthält: U.a. Anzeigen der Nachbarn und darauffolgende polizeiliche Anmahnungen/Aufforderungen der Verantwortlichen zur Instandsetzung von Wegen, Wasserläufen, Abzugsgräben, zum Rückbau von ungenehmigten Anlagen (besondere Erwähnung finden der Lehmkuhlenweg, der Heidenweg, der Dopheideweg, die alten Oerlinghauser und Bielefelder Landstraßen); Einziehung und Verlegung eines öffentlichen Weges der Gemeinde Verl zwischen den Grundstücken des Colons Heinrich Großerüschkamp gen. Winter, Sende 38, 1909-1910; Auszüge aus den Grundsteuerfortschreibungsverhandlungen, Handzeichnung des Königlichen Katasteramtes Gütersloh; Auflassung des öffentlichen Weges Sende Flur 9 Parzelle 166 und Verkauf an den Landwirt Johann Telgenbröker, Sende 108; Schau/Revision des Menkebaches, 1922; Begang der Flüsse und Bäche der Gemeinde Sende, 1924: ' ... 4) Niedergaßelbach. Sämtliche Anlieger müssen noch räumen, diese sind Pollkläsener 163, Ww. Lückwille 13, Riewenherm 164, J. Pähler 165, Hch. Hermwille 14'; Verfahren gegen Landwirt Joseph Kammertöns, Bornholte 5, wegen Inbetriebsetzung eines Stauwerkes in einem Betriebsgraben des Oelbaches zwecks Erzeugung elektrischen Lichts ohne die erforderliche Genehmigung, 1924; Sicherstellung des Kammertönsschen Staurechtes am Oelbach, 1925; Streit um den zugeschütteten Entwässerungsgraben zwischen den Grundstücken des Fabrikarbeiters Heinrich Fleiter, Sende 66, und Landwirt Joseph Busche, Sende 169, 1926-1930; Wegverlegungssache Gemeinde Sende - Westfälische Diakonen-Anstalt 'Nazareth', 1928-1930; Wegesache Johann Reineke, Sende 3 - Ww. Maria Busche, Sende 4 - Händler Heinrich Fortkord, Sende 98 wegen der Rechts an dem Holz entlang des an ihren Grundstücken vorbeilaufenden Gemeindeweges, 1926-1932; Wegestreitsache Kötter und Arbeiter Joseph Brey, Sende 81 - Landwirt Konrad Pollmeier, Sende 64 - Landwirt Arnold Pollmeier, Sende 133 - Landwirt Johann Telgenbrock, Sende 108 wegen Wiederherstellung des sogenannten Stadtweges (alte Oerlinghauser Landstraße) in seiner ursprünglichen Breite, 1923, 1929-1935; Handriss zur Grenzvermessung 1931; Beschwerde des Clemens Pollhans über den Polizeihauptwachtmeister Hermreck und den Beamtenanwärter Fritz Schwirblies und deren Äußerungen dazu, 1931 auch: Handzeichnungen, liegen z. T. lose bei
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:04 MEZ