D Rep. 885-01 Schlosspark-Theater (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
D Rep. 885-01
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> D Bestände ab 1990 >> D 7 Organisationen und Vereine >> D 7.1 Kammern und Körperschaften des öffentlichen Rechts
1984 - 2002
Vorwort: D Rep. 885-01 Schlossparktheater
1. Theatergeschichte
Das verhältnismäßig kleine Traditionstheater existiert seit 1804 in Steglitz. Seit 1921 hat es seinen festen Sitz im Wrangelschlösschen genannten Gutshaus Steglitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte Boleslaw Barlog das Theater mit Hildegard Knef, Klaus Kinski und anderen bekannten Namen zu über die Landesgrenzen reichenden Ruhm. 1972 übernahm nach ihm Hans Lietzau und danach Boy Gobert die Leitung. Das Schlossparktheater hatte zwischen 1950 und 1993 eine staatliche Phase, in der es Teil des Schillertheaters war.
Nach der Schließung der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin im Jahre 1993 wurde das Schlossparktheater als Privattheater mit staatlichen Zuschüssen betrieben. Aus der Konkursmasse der nach der Wende abgewickelten Staatlichen Schauspielbühnen übernahm Heribert Sasse das Schlossparktheater als Privatbühne.
Seit 2004 war der Unterhaltungskonzern Stage Entertainment, der in Berlin auch das Theater des Westens und das Theater am Potsdamer Platz betreibt, finanzkräftiger Partner des Schlossparktheaters. Die Zuschauerzahlen erreichten jedoch auch unter neuer Leitung (Intendant: Andreas Gergen) mit Musical und Operette nicht das erwartete Niveau.
Ab Sommer 2006 wurden im Schlossparktheater keine Theatervorstellungen mehr gezeigt.
Im Dezember 2008 übernahm der Kabarettist Dieter Hallervorden das Schlosspark Theater (jetzt in 2 Worten geschrieben), der es größtenteils aus eigenen Mitteln, sowie Subventionen des Senats als Sprechtheater ohne festes Ensemble betreibt.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand D Rep. 885-01 Schlossparktheater enthielt (mit der Acc. 6199) im März 2004 110 Plakate, 1,2 lfm Schriftgut und 10 Bücher.
Die Verzeichnung erfolgte mit der Software AUGIAS-Archiv 9.1.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: LAB D Rep. 885-01 Nr. ...
3. Verweise bzw. korrespondierende Bestände
A Pr.Br.Rep. 030-05 - Polizeipräsidium Berlin -Theaterpolizei (alt: Titel 74)
F Rep. 260-03 - Plakate West-Berlin (ab 1948-1990) und aktuelle Sammlung
F Rep. 290 (04) - Allgemeine Fotosammlung (04)
F Rep. 290 (05) - Allgemeine Fotosammlung (05)
F Rep. 290 (08) - Allgemeine Fotosammlung (08)
F Rep. 290 (eDok) - Allgemeine Fotosammlung (eDok) - digital born aus 2003 - 2010
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Der Schlosspark. Herausgegeben vom Schloßpark-Theater, Berlin-Steglitz. Berlin: Schloßpark-Gesellschaft 1921/1922 (Zeitschrift).
Jahrbuch des Schloßpark-Theaters. Berlin-Steglitz: Zieger 1924.
Zehn Jahre Theater: das Schlosspark-Theater Berlin 1945-1955. Mit Beiträgen von Friedrich Luft, Samuel Beckett, Jean Cocteau... Berlin: Rembrandt-Verlag 1955.
Theater in Berlin 1951-1961: 10 Jahre Schiller-Theater, Schlosspark-Theater, Schiller-Theater Werkstatt. Herausgegeben von der Intendanz des Schiller-Theaters. Berlin: Rembrandt-Verlag 1962.
Georg Zivier: Schiller-Theater, Schlosspark-Theater Berlin. Berlin: Stapp-Verlag 1963.
Biografie eines Theaters: ein halbes Jahrhundert Schloßpark-Theater Berlin. Mit Beiträgen von Boleslaw Barlog, Samuel Beckett... Berlin: Rembrandt-Verlag 1972.
Boleslaw Barlog: Theater lebenslänglich. München: Universitas-Verlag 1981.
Berlin im August 2019 Nathalie Huck
1. Theatergeschichte
Das verhältnismäßig kleine Traditionstheater existiert seit 1804 in Steglitz. Seit 1921 hat es seinen festen Sitz im Wrangelschlösschen genannten Gutshaus Steglitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte Boleslaw Barlog das Theater mit Hildegard Knef, Klaus Kinski und anderen bekannten Namen zu über die Landesgrenzen reichenden Ruhm. 1972 übernahm nach ihm Hans Lietzau und danach Boy Gobert die Leitung. Das Schlossparktheater hatte zwischen 1950 und 1993 eine staatliche Phase, in der es Teil des Schillertheaters war.
Nach der Schließung der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin im Jahre 1993 wurde das Schlossparktheater als Privattheater mit staatlichen Zuschüssen betrieben. Aus der Konkursmasse der nach der Wende abgewickelten Staatlichen Schauspielbühnen übernahm Heribert Sasse das Schlossparktheater als Privatbühne.
Seit 2004 war der Unterhaltungskonzern Stage Entertainment, der in Berlin auch das Theater des Westens und das Theater am Potsdamer Platz betreibt, finanzkräftiger Partner des Schlossparktheaters. Die Zuschauerzahlen erreichten jedoch auch unter neuer Leitung (Intendant: Andreas Gergen) mit Musical und Operette nicht das erwartete Niveau.
Ab Sommer 2006 wurden im Schlossparktheater keine Theatervorstellungen mehr gezeigt.
Im Dezember 2008 übernahm der Kabarettist Dieter Hallervorden das Schlosspark Theater (jetzt in 2 Worten geschrieben), der es größtenteils aus eigenen Mitteln, sowie Subventionen des Senats als Sprechtheater ohne festes Ensemble betreibt.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand D Rep. 885-01 Schlossparktheater enthielt (mit der Acc. 6199) im März 2004 110 Plakate, 1,2 lfm Schriftgut und 10 Bücher.
Die Verzeichnung erfolgte mit der Software AUGIAS-Archiv 9.1.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: LAB D Rep. 885-01 Nr. ...
3. Verweise bzw. korrespondierende Bestände
A Pr.Br.Rep. 030-05 - Polizeipräsidium Berlin -Theaterpolizei (alt: Titel 74)
F Rep. 260-03 - Plakate West-Berlin (ab 1948-1990) und aktuelle Sammlung
F Rep. 290 (04) - Allgemeine Fotosammlung (04)
F Rep. 290 (05) - Allgemeine Fotosammlung (05)
F Rep. 290 (08) - Allgemeine Fotosammlung (08)
F Rep. 290 (eDok) - Allgemeine Fotosammlung (eDok) - digital born aus 2003 - 2010
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Der Schlosspark. Herausgegeben vom Schloßpark-Theater, Berlin-Steglitz. Berlin: Schloßpark-Gesellschaft 1921/1922 (Zeitschrift).
Jahrbuch des Schloßpark-Theaters. Berlin-Steglitz: Zieger 1924.
Zehn Jahre Theater: das Schlosspark-Theater Berlin 1945-1955. Mit Beiträgen von Friedrich Luft, Samuel Beckett, Jean Cocteau... Berlin: Rembrandt-Verlag 1955.
Theater in Berlin 1951-1961: 10 Jahre Schiller-Theater, Schlosspark-Theater, Schiller-Theater Werkstatt. Herausgegeben von der Intendanz des Schiller-Theaters. Berlin: Rembrandt-Verlag 1962.
Georg Zivier: Schiller-Theater, Schlosspark-Theater Berlin. Berlin: Stapp-Verlag 1963.
Biografie eines Theaters: ein halbes Jahrhundert Schloßpark-Theater Berlin. Mit Beiträgen von Boleslaw Barlog, Samuel Beckett... Berlin: Rembrandt-Verlag 1972.
Boleslaw Barlog: Theater lebenslänglich. München: Universitas-Verlag 1981.
Berlin im August 2019 Nathalie Huck
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ