Bericht des Haller'schen Sekretärs Georg Caspar Löhe aus Artelshofen über verschiedene Themen samt herrschaftlicher Resolution 1795
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E 49/II Nr. 2015
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
15.04.1795 - 17.06.1795
Enthält:
1795 April 25: Bericht des Sekretärs (Georg Caspar) Loehe, Artelshofen.
Laut Tektur hielt sich Löhe wegen der Gefälleinnahmen in Artelshofen auf, bei welcher Gelegenheit die vorliegende Relatio über verschiedene Themen entstand.
1.) Schadenersatzforderung des Salomon Schramm von Oberartelshofen gegen den Metzgermeister Johann Georg Hauenstein in Unterartelshofen wegen einer von diesem erworbenen Kuh, die krankheitshalber geschlachtet werden musste, und derentwegen dem Schramm eine Kuh und ein Kalb erkrankten.
2.) Die Beckstein und die Eheleute Kümmelzwinger wohnen zusammen im Hirschbacher Schloss. Die Beckstein hat ihre Schwester mit zu sich genommen, ohne dies vorher abzusprechen. Auch bestehen Probleme zwischen der Beckstein und dem Schreinerehepaar Erhard im Schloss. Nun möchten die Kümmelzwinger die in Etzelwang erkrankte Schwester des Ehemanns ebenfalls zu sich nehmen.
Dabei:
1795 April 15: Attest des Pfarrers Johann Christoph Bucher, Etzelwang, worin die Notwendigkeit bescheinigt wird, dass der Taglöhner Johann Albrecht Kümmelszwinger in Hirschbach seine kranke und pflegebedürftige Schwester Magdalena zu sich nehme.
3.) Gemeinde Oberartelshofen will die bisherige Aufteilung des Gemeinholzes neu fassen. Verweis auf Protokoll vom 24. April d.J.
4.) (Johann Georg) Zahn und (Johann Michael) Stengel dürfen ihr gemeinsames Haus in Unterartelshofen unter der Bedingung erhöhen, keine Beständner aufzunehmen (s. Nrn. 1905 und 2137)
5.) Fragen zur Fischhaltung im Gartenweiher und im Kreuzmühlweiher in Hirschbach.
6.) Conrad Westphal von Vorra reflektiert auf ein Feld im Breitenlohe in Hirschbach, das der verstorbene Georg Späth vom Papierer (Johann) Bierdümpfel erworben hatte. Erwähnt auch ein Feld ebenda, das Peter Weber besitzt.
7.) Schadenersatzforderung des hiesigen Dorfhauptmanns Johann Westphal, der vor einigen Jahren an der hiesigen Kirchweih zusammen mit dem hiesigen Amtsknecht durch Hartenstein festgenommen und dort inhaftiert worden war.
8.) Haferrückstand des Johann Loos von Stöppach.
9.) Gültrückstand des Johann Reges von Unterartelshofen.
10.) Gesuch des hiesigen Amtsknechts (Johann Bartholomäus Heinz) um Gehaltszulage. Das ihm zur Verfügung gestellte Stück Feld im Engenthal wird dauernd von beidseitig herabfließendem Wasser überschwemmt, Getreidebau ist kaum möglich.
11.) Gesuch des hiesigen Pfarrers (Christof Rech) um Holzzulage. - Der Fußboden in der Wohnstube des Pfarrers ist dringend reparaturbedürftig. - Die Mauer am Pfarrhaus ist zur Pegnitz hin durch Hochwasser derart beeinträchtigt worden, dass der Einsturz zu befürchten ist. Kostenvoranschlag des hiesigen Maurers (Jakob) Pickel. Vorschlag, anstatt der bisherigen Pfeiler mit Dielenfüllung eine komplette Steinmauer zu errichten. - Die Sommerlaube hinter dem Pfarrhaus steht bislang direkt neben dem Privet. Daher die Bitte, diese Laube an einen besseren Ort versetzen lassen zu dürfen, am besten an die neu zu errichtende Mauer. - Kapital des (Hans) Leimberger von Oberartelshofen beim hiesigen Gotteshaus. Frage ob der Zinssatz zu ermäßigen wäre.
12.) Dem Pfarrer wurde (für die Fußbodenreparatur) Holz aus der Löhen (= Löhren) rechter Hand am Hersbrucker Weg angewiesen. - Weiter benötigen die folgenden Personen ebenfalls Holz: a) Conrad Hermann, Müller in Günthersbühl. b) (Johann Georg) Zahn in Unterartelshofen. c) Der dortige Müller (Christof) Heumann für seinen Hausbau.
13.) Reparaturen an herrschaftlichen Gebäuden in Unterartelshofen. a) Dächer auf dem Neuen Bau und dem oberen Stadel sind undicht. b) Dach der Amtsknechtswohnung. Sein Stall ist ebenfalls reparaturbedürftig. c) Der Turm beim Pfarrhaus, den der Pfarrer nützt. Der Turm beim (Johann) Westphal (= Brandenburger Wirtshaus). Dächer und Neuverwerfen (= Verputzen) an den Sockelzonen. d) Die äußere Mauer des Backofens. Steine sind herausgefallen und der Verputz ist abgefallen. e) Der Steg über den Weihergraben außerhalb des Zwingers auf dem Pfarranger wurde vom Hochwasser zerstört. Frage, ob man nicht durch Maurer Pickel eine Ausführung ganz in Stein machen lassen sollte.
14.) Heu- und Grummetvorräte.
15.) Verwalter (Johann Wilhelm) Köhler benötigt einen Schreibtisch, worin er seine Rechnungen und Papiere sicher verwahren kann.
16.) Dem Gemeindevierer Conrad Dozauer wurde - herrschaftliche Genehmigung vorausgesetzt - befohlen, durch das Hochwasser beschädigte Gemeinwege wieder herstellen zu lassen. So den Leichweg (= Weg zum Friedhof), aber auch den Pfarranger, der weitgehend mit Steinen bedeckt ist, und den Gehweg zwischen der Pfarrhausmauer und dem dort vorbeifließenden Wassergraben.
17.) Die Gemeinde möchte die zwei ausgefallenen Gemeinrechnungen (= Gemeindeversammlungen) nachholen. Hier macht das Pflegamt Hartenstein Schwierigkeiten wegen der Oberndörfer. Der Amtsschreiber von Hartenstein versprach zwar ein Schreiben, wonach die Oberndörfer teilnehmen dürften - ein solches ist aber bislang nicht eingetroffen.
Dabei:
1795 Mai 15: Stellungnahme des C(hristof) G(ottlieb) S(igmund) Kress zu etlichen der vorstehenden Punkte.
1795 Mai 27: Resolution der Ebnerischen Fideikommissadministration zu etlichen Punkten, Nürnberg.
1795 Juni 17: Schreiben des Verwalters Köhler, Artelshofen, an Sekretär Löhe, Nürnberg.
Darin u.a.: Unwetterschaden bei Georg Krauß in Raitenberg, der deswegen um Nachlass seiner Gült bittet.
1795 Juni 17: Schreiben des Pfarrers Rech, Artelshofen.
Dank für die Holzzuteilung und die Genehmigung des Mauerneubaus. In diesem Zusammenhang Kritik an der Einmischung des Verwalters in Angelegenheiten, die aus der Kasse des Gotteshauses bestritten werden.
Die Mauer wird heuer wohl nicht mehr ausgeführt werden können.
1795 April 25: Bericht des Sekretärs (Georg Caspar) Loehe, Artelshofen.
Laut Tektur hielt sich Löhe wegen der Gefälleinnahmen in Artelshofen auf, bei welcher Gelegenheit die vorliegende Relatio über verschiedene Themen entstand.
1.) Schadenersatzforderung des Salomon Schramm von Oberartelshofen gegen den Metzgermeister Johann Georg Hauenstein in Unterartelshofen wegen einer von diesem erworbenen Kuh, die krankheitshalber geschlachtet werden musste, und derentwegen dem Schramm eine Kuh und ein Kalb erkrankten.
2.) Die Beckstein und die Eheleute Kümmelzwinger wohnen zusammen im Hirschbacher Schloss. Die Beckstein hat ihre Schwester mit zu sich genommen, ohne dies vorher abzusprechen. Auch bestehen Probleme zwischen der Beckstein und dem Schreinerehepaar Erhard im Schloss. Nun möchten die Kümmelzwinger die in Etzelwang erkrankte Schwester des Ehemanns ebenfalls zu sich nehmen.
Dabei:
1795 April 15: Attest des Pfarrers Johann Christoph Bucher, Etzelwang, worin die Notwendigkeit bescheinigt wird, dass der Taglöhner Johann Albrecht Kümmelszwinger in Hirschbach seine kranke und pflegebedürftige Schwester Magdalena zu sich nehme.
3.) Gemeinde Oberartelshofen will die bisherige Aufteilung des Gemeinholzes neu fassen. Verweis auf Protokoll vom 24. April d.J.
4.) (Johann Georg) Zahn und (Johann Michael) Stengel dürfen ihr gemeinsames Haus in Unterartelshofen unter der Bedingung erhöhen, keine Beständner aufzunehmen (s. Nrn. 1905 und 2137)
5.) Fragen zur Fischhaltung im Gartenweiher und im Kreuzmühlweiher in Hirschbach.
6.) Conrad Westphal von Vorra reflektiert auf ein Feld im Breitenlohe in Hirschbach, das der verstorbene Georg Späth vom Papierer (Johann) Bierdümpfel erworben hatte. Erwähnt auch ein Feld ebenda, das Peter Weber besitzt.
7.) Schadenersatzforderung des hiesigen Dorfhauptmanns Johann Westphal, der vor einigen Jahren an der hiesigen Kirchweih zusammen mit dem hiesigen Amtsknecht durch Hartenstein festgenommen und dort inhaftiert worden war.
8.) Haferrückstand des Johann Loos von Stöppach.
9.) Gültrückstand des Johann Reges von Unterartelshofen.
10.) Gesuch des hiesigen Amtsknechts (Johann Bartholomäus Heinz) um Gehaltszulage. Das ihm zur Verfügung gestellte Stück Feld im Engenthal wird dauernd von beidseitig herabfließendem Wasser überschwemmt, Getreidebau ist kaum möglich.
11.) Gesuch des hiesigen Pfarrers (Christof Rech) um Holzzulage. - Der Fußboden in der Wohnstube des Pfarrers ist dringend reparaturbedürftig. - Die Mauer am Pfarrhaus ist zur Pegnitz hin durch Hochwasser derart beeinträchtigt worden, dass der Einsturz zu befürchten ist. Kostenvoranschlag des hiesigen Maurers (Jakob) Pickel. Vorschlag, anstatt der bisherigen Pfeiler mit Dielenfüllung eine komplette Steinmauer zu errichten. - Die Sommerlaube hinter dem Pfarrhaus steht bislang direkt neben dem Privet. Daher die Bitte, diese Laube an einen besseren Ort versetzen lassen zu dürfen, am besten an die neu zu errichtende Mauer. - Kapital des (Hans) Leimberger von Oberartelshofen beim hiesigen Gotteshaus. Frage ob der Zinssatz zu ermäßigen wäre.
12.) Dem Pfarrer wurde (für die Fußbodenreparatur) Holz aus der Löhen (= Löhren) rechter Hand am Hersbrucker Weg angewiesen. - Weiter benötigen die folgenden Personen ebenfalls Holz: a) Conrad Hermann, Müller in Günthersbühl. b) (Johann Georg) Zahn in Unterartelshofen. c) Der dortige Müller (Christof) Heumann für seinen Hausbau.
13.) Reparaturen an herrschaftlichen Gebäuden in Unterartelshofen. a) Dächer auf dem Neuen Bau und dem oberen Stadel sind undicht. b) Dach der Amtsknechtswohnung. Sein Stall ist ebenfalls reparaturbedürftig. c) Der Turm beim Pfarrhaus, den der Pfarrer nützt. Der Turm beim (Johann) Westphal (= Brandenburger Wirtshaus). Dächer und Neuverwerfen (= Verputzen) an den Sockelzonen. d) Die äußere Mauer des Backofens. Steine sind herausgefallen und der Verputz ist abgefallen. e) Der Steg über den Weihergraben außerhalb des Zwingers auf dem Pfarranger wurde vom Hochwasser zerstört. Frage, ob man nicht durch Maurer Pickel eine Ausführung ganz in Stein machen lassen sollte.
14.) Heu- und Grummetvorräte.
15.) Verwalter (Johann Wilhelm) Köhler benötigt einen Schreibtisch, worin er seine Rechnungen und Papiere sicher verwahren kann.
16.) Dem Gemeindevierer Conrad Dozauer wurde - herrschaftliche Genehmigung vorausgesetzt - befohlen, durch das Hochwasser beschädigte Gemeinwege wieder herstellen zu lassen. So den Leichweg (= Weg zum Friedhof), aber auch den Pfarranger, der weitgehend mit Steinen bedeckt ist, und den Gehweg zwischen der Pfarrhausmauer und dem dort vorbeifließenden Wassergraben.
17.) Die Gemeinde möchte die zwei ausgefallenen Gemeinrechnungen (= Gemeindeversammlungen) nachholen. Hier macht das Pflegamt Hartenstein Schwierigkeiten wegen der Oberndörfer. Der Amtsschreiber von Hartenstein versprach zwar ein Schreiben, wonach die Oberndörfer teilnehmen dürften - ein solches ist aber bislang nicht eingetroffen.
Dabei:
1795 Mai 15: Stellungnahme des C(hristof) G(ottlieb) S(igmund) Kress zu etlichen der vorstehenden Punkte.
1795 Mai 27: Resolution der Ebnerischen Fideikommissadministration zu etlichen Punkten, Nürnberg.
1795 Juni 17: Schreiben des Verwalters Köhler, Artelshofen, an Sekretär Löhe, Nürnberg.
Darin u.a.: Unwetterschaden bei Georg Krauß in Raitenberg, der deswegen um Nachlass seiner Gült bittet.
1795 Juni 17: Schreiben des Pfarrers Rech, Artelshofen.
Dank für die Holzzuteilung und die Genehmigung des Mauerneubaus. In diesem Zusammenhang Kritik an der Einmischung des Verwalters in Angelegenheiten, die aus der Kasse des Gotteshauses bestritten werden.
Die Mauer wird heuer wohl nicht mehr ausgeführt werden können.
Archivale
Indexbegriff Person: Beckstein, N
Indexbegriff Person: Bierdümpfel, Johann
Indexbegriff Person: Bucher, Johann Christof
Indexbegriff Person: Dotzauer, Konrad
Indexbegriff Person: Erhard, N (Schreiner Hirschbach)
Indexbegriff Person: Hauenstein, Johann Georg
Indexbegriff Person: Heinz, Johann Bartholomäus
Indexbegriff Person: Hermann, Konrad
Indexbegriff Person: Heumann, Christof
Indexbegriff Person: Köhler, Johann Wilhelm
Indexbegriff Person: Krauß, Georg (Raitenberg)
Indexbegriff Person: Kress, Christof Gottlieb Sigmund
Indexbegriff Person: Kümmelzwinger, Johann Albrecht
Indexbegriff Person: Kümmelzwinger, Magdalena
Indexbegriff Person: Leimberger, Hans
Indexbegriff Person: Löhe, Georg Caspar
Indexbegriff Person: Loos, Johann
Indexbegriff Person: Pickel, Jakob
Indexbegriff Person: Rech, Christof
Indexbegriff Person: Reges, Johann
Indexbegriff Person: Schramm, Salomon
Indexbegriff Person: Späth, Georg
Indexbegriff Person: Stengel, Johann Michael
Indexbegriff Person: Weber, Peter
Indexbegriff Person: Westphal, Johann
Indexbegriff Person: Westphal, Konrad
Indexbegriff Person: Zahn, Johann Georg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Indexbegriff Person: Bierdümpfel, Johann
Indexbegriff Person: Bucher, Johann Christof
Indexbegriff Person: Dotzauer, Konrad
Indexbegriff Person: Erhard, N (Schreiner Hirschbach)
Indexbegriff Person: Hauenstein, Johann Georg
Indexbegriff Person: Heinz, Johann Bartholomäus
Indexbegriff Person: Hermann, Konrad
Indexbegriff Person: Heumann, Christof
Indexbegriff Person: Köhler, Johann Wilhelm
Indexbegriff Person: Krauß, Georg (Raitenberg)
Indexbegriff Person: Kress, Christof Gottlieb Sigmund
Indexbegriff Person: Kümmelzwinger, Johann Albrecht
Indexbegriff Person: Kümmelzwinger, Magdalena
Indexbegriff Person: Leimberger, Hans
Indexbegriff Person: Löhe, Georg Caspar
Indexbegriff Person: Loos, Johann
Indexbegriff Person: Pickel, Jakob
Indexbegriff Person: Rech, Christof
Indexbegriff Person: Reges, Johann
Indexbegriff Person: Schramm, Salomon
Indexbegriff Person: Späth, Georg
Indexbegriff Person: Stengel, Johann Michael
Indexbegriff Person: Weber, Peter
Indexbegriff Person: Westphal, Johann
Indexbegriff Person: Westphal, Konrad
Indexbegriff Person: Zahn, Johann Georg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vogteiliche Rechte
Artelshofen
Artelshofen - Oberes Dorf
Artelshofen - Oberes Dorf, Gemeinholz
Artelshofen - Unteres Dorf
Artelshofen - Unteres Dorf, Brandenburger (Wirtshaus)
Artelshofen, Amtsknechtsstube
Artelshofen, Backofen
Artelshofen, Engental
Artelshofen, Friedhof
Artelshofen, Gemeinweg
Artelshofen, in der Löhren
Artelshofen, Leichweg
Artelshofen, Mühle
Artelshofen, Neuer Bau
Artelshofen, Pegnitz
Artelshofen, Pfarranger
Artelshofen, Pfarrgärtlein - Sommerlaube
Artelshofen, Pfarrhaus
Artelshofen, Pfarrhaus - Mauer beim
Artelshofen, Pfarrhaus - Mauer beim - Wassergraben
Artelshofen, Schlossgraben
Artelshofen, Schlossökonomie - Oberer Stadel
Artelshofen, Schlossturm
Artelshofen, Schlossweiher
Artelshofen, Schlosszwinger
Artelshofen, Schlosszwinger - Steg
Artelshofen, Steg beim Äußeren Schlosszwinger
Artelshofen, Weg nach Hersbruck
Etzelwang
Günthersbühl, Mühle
Hartenstein
Hartenstein
Hirschbach, Breitenlohe
Hirschbach, Gartenweiher
Hirschbach, Kreuzmühlweiher
Hirschbach, Schloss
Raitenberg
Stöppach
Vorra
Bericht
Sekretär, Haller'scher
Relation
Gefälleinnahmen
Schadenersatz
Forderung
Metzgermeister, Artelshofen
Kuhkauf
Krankheit
Notschlachtung
Schloss
Wohnung
Streit
Aufnahme
Schreiner, Hirschbach
Pfarrer, Etzelwang
Attest
Taglöhner
Pflegefall
Hausumbau
Beständner
Fischweiher
Flurname
Feld
Papierer, Hirschbach
Feldkauf
Kaufinteressent
Todesfall
Dorfhauptmann Artelshofen
Amtsknecht Artelshofen
Pflegamt Hartenstein
Kirchweih, Artelshofen
Verhaftung
Haft
Schadenersatz
Haferrückstand
Gültrückstand
Gehaltszulage
Überschwemmungsgefahr
Pfarrer, Artelshofen
Holzzuteilung
Mauer
Hochwasserschaden
Pfeiler
Dielenzaun
Steinmauer
Maurer, Artelshofen
Kostenvoranschlag
Sommerlaube
Privet
Darlehen
Gotteshaus
Zinssatzreduktion
Pfarrhaus
Fußbodenreparatur
Wohnstube
Bauhholz
Müller, Güntersbühl
Müller, Artelshofen
Hausbau
Gebäude, herrschaftlich
Reparatur
Dach undicht
Stadel
Amtsknechtshaus
Stall
Turm
Zwingerturm
Verputz
Backofen
Steg
Brücke Projekt
Steinbau
Heu
Grummet
Verwalter Artelshofen
Schreibtisch
Gemeindevierer Artelshofen
Wegereparatur
Pflegamt Hartenstein
Amtsschreiber, Hartenstein
Gemeinderechnung
Gemeindeversammlung ausgefallen
Stellungnahme
Unwetterschaden
Gültnachlass
Resolution
Ebnerische Fideikommiss-Administration
Dankschreiben
Genehmigung
Kritik
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.05.2025, 11:36 MESZ