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A III 19 Familienarchiv Baums
Familienarchiv Baums >> Liegenschaften >> Verkauf, Tausch und Erwerb von Grundstücken
1865
Regest: 1865 Juni 21 Notarielle öffentliche Versteigerung von Immobilien in Kaldenkirchen auf Ersuchen der Erben der † Eheleute Mathias Inderelst und Maria Catharina geb. Hausmans in Inderelst, Gem. Kaldenkirchen, nämlich Leonard Inderelst, Ackerer in Inderelst, Peter Johann Inderelst, Weber am Bruch, Gem. Kaldenkirchen, Christian Inderelst, Chausseearbeiter daselbst, Johann Wilhelm Inderelst, Tagelöhner in Inderelst, Gottfried Inderelst, Tagelöhner in Stevensend, Gem. Bracht, Diedrich Inderelst, Tagelöhner in Inderelst, und Maria Gertrud Inderelst daselbst. Johann Leonhard Baums, Ackerer in Kaldenkirchen am Bruch, ersteigert eine Parzelle Heide am Galgenvenn (Flur 9, aus Nr. 527). (Notar: Johann Wilhelm Döhmer, Lobberich; Zeugen: Carl Schmitz, Schankwirt in Kaldenkirchen, und Johann Jacob Voos, Geometer in Bracht)
Urkunden
Inderelst, Mathias
Inderelst, Maria Catharina
Hausmans, Maria Catharina
Inderelst, Leonhard
Inderelst, Johann Peter
Inderelst, Christian
Inderelst, Johann Wilhelm
Inderelst, Gottfried
Inderelst, Diedrich
Inderelst, Maria Gertrud
Baums, Johann Leonhard
Döhmer, Johann Wilhelm
Voos, Johann Jacob
Kaldenkirchen, Inderelst
Kaldenkirchen, Bruch
Bracht, Stevensend
Kaldenkirchen, Galgenveen
Lobberich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ