Landgraf Ludwig [VIII.] zu Hessen bekundet, dass er nach dem Tod seines Vaters Landgraf Ernst Ludwig zu Hessen seinen wirklichen Geheimen Rat und Hofrichter zu Marburg Ernst Ludwig von Gemmingen für diesen selbst und für dessen Vettern Friedrich und Philipp Adam von Gemmingen auf Maienfels und Widdern, Söhne des verstorbenen Johann Albrechts bzw. des verstorbenen Hans Reinhards zu Widdern, Eberhard und Casimir zu Presteneck und Bürg, Söhne des verstorbenen Achilles Christophs bzw. des verstorbenen Johann Bernhards, Johann Christoph zu Michelfeld, Sohn des verstorbenen Johann Reinhards, Karl Ludwig von Gemmingen zu Hornberg, Sohn des verstorbenen Uriels, die Brüder Reinhard, Eberhard und Ludwig von Gemmingen zu Hornberg, Söhne des verstorbenen Reinhards, sowie Johann Philipp, Wilhelm Ludwig und Friedrich August, die noch minderjährigen Söhne des verstorbenen Friedrich von Gemmingens, ebenfalls eines Sohns des genannten verstorbenen Reinhard, belehnt hat mit der Pastorei und dem Kirchensatz zu Wolfskehlen, und anstelle der zwei Drittel der Pastorei zu Biebesheim mit einem jährlichen Zins von 53 Maltern Korn, 29 Maltern Spelz und 40 Maltern Hafer aus der landgräflichen Kellerei Dornberg. Überdies belehnt der Aussteller den Ernst Ludwig von Gemmingen mit einem näher bezeichneten Haus zu Wolfskehlen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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