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Untervögte des Domkapitels
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Enthaeltvermerke: Enthält: Überlassung des Landwers-Hof in Meißen 1710 Beitrag der Untervögte zu den Einquartierungslasten 1710 Forderung der Eingesessenen der Bauerschaft Meißen nach Abschaffung des Untervogtes wegen dessen Befreiung von den Gemeindelasten 1711 Eid des Henrich Stoelmann 1712 Pfändung eines Pferdes auf dem Landwehrhof durch die Bauern zu Meißen beim Untervogt Franz Deerberg 1711 desgleichen von Pott und Äxten 1713 Klage des Dompropstes über das Wegführen eines Fuders Steine vom Kirchhof durch Hinrich Hoepmann auf Geheiß des Altarmannes Johann Papen 1711 Rekrutengelder der Unterdiener 1713 Forderung der Regierung nach Verringerung der Unterdiener 1733 Bestellung des Heinrich in Liliensicke nach dem Tode des Untervogts Tonjes Hersemann in Eicksen 1726 Beschwerde des Vogtes zu Meißen über die Pfändung eines Kessel wegen Nichterscheinens beim Bollwerken an der Landstraße 1730 Entrichtung der Kontribution seitens der Untervögte 1733 Bestätigung der Exemption des Untervogts Kottmeyer und der Dienstlader im Amt Hausberg vom Bollwerken 1768 Zitierung des Untervogts Kottmeyer durch den Conductor Borries zu Wegeausbesserungen 1772 Übersicht über die vorhandenen Untervögte, Dienstlader, Gerichtsboten und ihr Gehalt 1795 Tod des Untervogts Derberg oder Herbismeyer zu Meißen, desgleichen des Grenzschütze Picht zu Nammen: Gehalt 1796 Tötung des Untervogts Ernst Kottmeyer zu Rothenuffeln durch einen Franzosen 1760 Übergang des Amts des Untervogts Kottmeyer auf seinen Sohn Friedrich Wilhelm 1802 Gehalt der Dienstlader 1800 Untervogt Picht zu Nammen ./. Commissionsrat Schrader: Gehalt des + Vaters 1802 Abschaffung der 2. Dienstladerstelle zu Rothenuffeln 1714 Anzeige gegen Hermann Backhaus zu Rothenuffeln wegen Schlagens der Pferde 1714
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.