Lenné, Peter Josef (Bestand)
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BPH, Rep. 192 Nl Lenné, P. J.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Haus und Hof der Hohenzollern >> Angehörige des Hofes (ausgenommen Hofprediger)
Laufzeit: 1819 - 1868
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1789 - 1866
Acc. 11/1926 Gartenintendanturablieferung
Vorbemerkung
Peter Joseph Lenné, geboren 1789 zu Bonn, trat 1816 als "Gartengeselle" in den königlich preußischen Dienst, wurde bald darauf Garteningenieur und 1822 Gartendirektor; als solcher war er bis zum Tode des Gartendirektors Oberbaurat Schultze diesem koordiniert, seit 1828 selbständig. 1845 wurde er Generaldirektor der kgl. Gärten und starb am 23. Januar 1866. Er ist der Schöpfer bzw. Umgestalter der hervorragendsten Gartenanlagen in und um Potsdam, ein kongenialer Mitarbeiter an den Plänen K. Friedrich Wilhelms IV. zur Ausschmückung seiner Residenz, einer der großen Meister der Gartenkunst überhaupt, die bedeutendste Persönlichkeit, die in der preußischen Gartenverwaltung tätig gewesen ist. Von seinem Wirken geben die Akten der Gartenintendantur allenthalben Zeugnis. Darüber hinaus fanden sich bei diesen Akten die nachstehend verzeichneten Teile seines schriftlichen Nachlasses, die zugleich eine Vorstellung von der weit ausgebreiteten Wirksamkeit des Mannes und der Vielseitigkeit seiner Beziehungen geben. Teilweise ergänzen sie die einschlägigen Dienstakten, die auf jeden Fall daneben heranzuziehen sind. Der Titel 18b "Tiergarten" der genannten Dienstregistratur setzt sich aus Kommissionsakten zusammen, die eigentlich in den Nachlass Lenné gehören. Da sie aber sehr umfangreich und von anderen Kommissionsmitgliedern fortgesetzt sind, habe ich eine selbständige Aufstellung bei den Akten der Gartenintendantur vorgezogen.
Eine erkennbare Ordnung der Nachlassakten war nicht vorhanden. Sie sind unter folgenden Gesichtspunkten zusammengelegt worden:
1. Vermischte Dienstpapiere (zeitlich geordnet)
neben den "Generalien" und "Miszellen" der Dienstregistratur einherlaufend
2. Personalia
enthält (noch der Ordnung bedürftige) Personalsachen, wie Stellengesuche, Befürwortungen, Zeugnisse, Beschwerden usw.
3. Kommissionsakten betr. gärtnerische Anlagen
innerhalb und außerhalb Preußens (alphabetisch).
Charlottenburg, den 15. Januar 1927 gez. Schnath
Rem.:
Rep. 50 J enthält einen Brief Friedrich Wilhelms IV. an Lenné vom Jahre 1829, der i. J. 1883 von Stargardt gekauft worden ist. Danach ist anzunehmen, dass Teile des Lennéschen Nachlasses zerstreut worden sind.
Nachtrag:
Bei diesem Findbuch handelt es sich um eine leicht veränderte Abschrift des ursprünglich von Schnath im Jahre 1927 handschriftlich gefertigten. Die Anführungsstriche innerhalb der Aktentitel wurden schon von Schnath vergeben.
Die erwähnte Überlieferung der Gartenintendantur z. B. der Titel 18b "Tiergarten" ist vermutlich im Zweiten Weltkrieg vernichtet worden.
Im Oktober 1952 erfolgte durch Henning eine Revision im Deutschen Zentralarchiv II in Merseburg. Dabei fehlte die Nummer 15k. Ferner fehlte eine kurze Notiz zur Vorgeschichte der Erwerbung von Babelsberg, die sich in der Nr. 24 Vol. I befand.
Vorliegende Datenbankfassung fertigte die Unterzeichnete im Februar 2003.
AOInsp. Sylvia Rose
Zitierweise: GStA PK, BPH, Rep. 192 Nl Lenné, P. J.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1789 - 1866
Acc. 11/1926 Gartenintendanturablieferung
Vorbemerkung
Peter Joseph Lenné, geboren 1789 zu Bonn, trat 1816 als "Gartengeselle" in den königlich preußischen Dienst, wurde bald darauf Garteningenieur und 1822 Gartendirektor; als solcher war er bis zum Tode des Gartendirektors Oberbaurat Schultze diesem koordiniert, seit 1828 selbständig. 1845 wurde er Generaldirektor der kgl. Gärten und starb am 23. Januar 1866. Er ist der Schöpfer bzw. Umgestalter der hervorragendsten Gartenanlagen in und um Potsdam, ein kongenialer Mitarbeiter an den Plänen K. Friedrich Wilhelms IV. zur Ausschmückung seiner Residenz, einer der großen Meister der Gartenkunst überhaupt, die bedeutendste Persönlichkeit, die in der preußischen Gartenverwaltung tätig gewesen ist. Von seinem Wirken geben die Akten der Gartenintendantur allenthalben Zeugnis. Darüber hinaus fanden sich bei diesen Akten die nachstehend verzeichneten Teile seines schriftlichen Nachlasses, die zugleich eine Vorstellung von der weit ausgebreiteten Wirksamkeit des Mannes und der Vielseitigkeit seiner Beziehungen geben. Teilweise ergänzen sie die einschlägigen Dienstakten, die auf jeden Fall daneben heranzuziehen sind. Der Titel 18b "Tiergarten" der genannten Dienstregistratur setzt sich aus Kommissionsakten zusammen, die eigentlich in den Nachlass Lenné gehören. Da sie aber sehr umfangreich und von anderen Kommissionsmitgliedern fortgesetzt sind, habe ich eine selbständige Aufstellung bei den Akten der Gartenintendantur vorgezogen.
Eine erkennbare Ordnung der Nachlassakten war nicht vorhanden. Sie sind unter folgenden Gesichtspunkten zusammengelegt worden:
1. Vermischte Dienstpapiere (zeitlich geordnet)
neben den "Generalien" und "Miszellen" der Dienstregistratur einherlaufend
2. Personalia
enthält (noch der Ordnung bedürftige) Personalsachen, wie Stellengesuche, Befürwortungen, Zeugnisse, Beschwerden usw.
3. Kommissionsakten betr. gärtnerische Anlagen
innerhalb und außerhalb Preußens (alphabetisch).
Charlottenburg, den 15. Januar 1927 gez. Schnath
Rem.:
Rep. 50 J enthält einen Brief Friedrich Wilhelms IV. an Lenné vom Jahre 1829, der i. J. 1883 von Stargardt gekauft worden ist. Danach ist anzunehmen, dass Teile des Lennéschen Nachlasses zerstreut worden sind.
Nachtrag:
Bei diesem Findbuch handelt es sich um eine leicht veränderte Abschrift des ursprünglich von Schnath im Jahre 1927 handschriftlich gefertigten. Die Anführungsstriche innerhalb der Aktentitel wurden schon von Schnath vergeben.
Die erwähnte Überlieferung der Gartenintendantur z. B. der Titel 18b "Tiergarten" ist vermutlich im Zweiten Weltkrieg vernichtet worden.
Im Oktober 1952 erfolgte durch Henning eine Revision im Deutschen Zentralarchiv II in Merseburg. Dabei fehlte die Nummer 15k. Ferner fehlte eine kurze Notiz zur Vorgeschichte der Erwerbung von Babelsberg, die sich in der Nr. 24 Vol. I befand.
Vorliegende Datenbankfassung fertigte die Unterzeichnete im Februar 2003.
AOInsp. Sylvia Rose
Zitierweise: GStA PK, BPH, Rep. 192 Nl Lenné, P. J.
Umfang: 1 lfm (62 VE); Angaben zum Umfang: 0,6 lfm (62 VE)
Bestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
19.08.2025, 12:19 PM CEST
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