Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Franz v. Sickingen. Urkunden und Abschriften von solchen. Memorial für Räte zur Verhandlung mit Sickingen. Protokoll. Briefwechsel mit Werner v. Lüder und Philipp v. Rüdigheim. Gedruckte Schmähbriefe Sickingens und Gegenschriften der hessischen Ritterschaft
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.1 Sickingische Fehde
Januar 1518 - September 1520
Enthält: 1518 Januar, Februar. Bitte um Freilassung von Gütern zu Seeheim an der Bergstraße, zu Nordheim und Wattenheim, die Hans v. Sickingen Franz übergeben hat. Abschlägige Antwort Hessens
Enthält: September. Ankündigung der Fehde durch Sickingen (Samtarchiv Nachtr. 60). Vertrag wegen Beilegung der Fehde unter Vermittlung des Markgrafen Philipp von Baden. (Ausfertigung im Samtarchive IV 10, 1.) Verhandlung hessischer Räte mit Sickingen wegen einiger in dem Fehdebrief nicht enthaltener Vertragspunkte, durch die der Landgraf sich beschwert fühlt, wegen der Brandschatzung und Wegnahme von Frucht in Umstadt
Enthält: Oktober. Verpflichtung des Landgrafen, die seinen Untertanen zu Arheiligen und Pfungstadt auferlegte Schatzung einstweilen zu übernehmen. (Kopialbuch H 1 fol. 137.) Zahlung von 35000 Gulden an Sickingen durch die hessischen Gesandten Wilhelm v. Dörnberg, Batt Horneck, Ebert v. Heusenstamm, Helwig v. Rückershausen, Jost v. Eschwege, Sittich v. Ehringshausen und Ludwig Lersenmecher (Quittung darüber Kopialbuch H 1 fol. 87.)
Enthält: Dezember. Forderungen Werners v. Lüder und Philipps v. Rüdigheim gemäß dem Darmstädter Vertrag
Enthält: 1519 März - 1520 September. Einmahnung der hessischen Ritterschaft durch Sickingen wegen Nichtvollziehung des Darmstädter Vertrags. Ausschreiben gegen die Bürgen und deren Erwiderung (von Feige verfaßt)
Enthält: 1520 Juli. Mahnung Sickingens, die von ihm an Konrad v. Hattstein gezahlten 1000 Gulden an den Komtur Walther v. Cronberg zu zahlen
Enthält: September. Ankündigung der Fehde durch Sickingen (Samtarchiv Nachtr. 60). Vertrag wegen Beilegung der Fehde unter Vermittlung des Markgrafen Philipp von Baden. (Ausfertigung im Samtarchive IV 10, 1.) Verhandlung hessischer Räte mit Sickingen wegen einiger in dem Fehdebrief nicht enthaltener Vertragspunkte, durch die der Landgraf sich beschwert fühlt, wegen der Brandschatzung und Wegnahme von Frucht in Umstadt
Enthält: Oktober. Verpflichtung des Landgrafen, die seinen Untertanen zu Arheiligen und Pfungstadt auferlegte Schatzung einstweilen zu übernehmen. (Kopialbuch H 1 fol. 137.) Zahlung von 35000 Gulden an Sickingen durch die hessischen Gesandten Wilhelm v. Dörnberg, Batt Horneck, Ebert v. Heusenstamm, Helwig v. Rückershausen, Jost v. Eschwege, Sittich v. Ehringshausen und Ludwig Lersenmecher (Quittung darüber Kopialbuch H 1 fol. 87.)
Enthält: Dezember. Forderungen Werners v. Lüder und Philipps v. Rüdigheim gemäß dem Darmstädter Vertrag
Enthält: 1519 März - 1520 September. Einmahnung der hessischen Ritterschaft durch Sickingen wegen Nichtvollziehung des Darmstädter Vertrags. Ausschreiben gegen die Bürgen und deren Erwiderung (von Feige verfaßt)
Enthält: 1520 Juli. Mahnung Sickingens, die von ihm an Konrad v. Hattstein gezahlten 1000 Gulden an den Komtur Walther v. Cronberg zu zahlen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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