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Landtagssachen und weitere Schriftstücke zu Verhandlungen
mit den bremischen Landständen
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 1 Gesamte Landstände und Bremer Ritterschaft
1680-1681
Enthält: Ausschreiben der Regierung an die bremischen Stände vom 23. Juni und an die Marschländer vom 29. Juni 1680 zum Landtag in Basdahl am 20. Juli 1680 wegen Wiedereinrichtung des Tribunals, Aufbringung der Spesen für den niedersächsischen Kreistag und des Kammerzielers, Errichtung eines Magazins und der Landschulden; Proposition und Landtagsprotokolle über Verhandlungen mit den Ständen und Marschländern vom 20./21. Juli 1680; Erklärung der bremischen Stände auf die Proposition; Gravamina der bremischen Stände zum Kontributionswesen, Viehzoll, zur Beeinträchtigung des Handels durch die Stadt Bremen, auch Verweigerung des Rossdienstes durch bremische, im Herzogtum begüterte Bürger, zur Beeidigung von Gerichtsbedienten, zu Landtagsausschreiben und förmlichen Landtagsrezessen sowie Reduzierung der Miliz (vorgelegt beim Landtag am 21. Juli 1680); Bericht der Regierung an die schwedische Krone vom 30. Juli 1680 über die Landtagsverhandlungen; Gesuche der bremischen Stände vom 17. und 20. August 1680 um eine Resolution auf ihre Gravamina und Kommunikation des Landtagsprotokolls; Resolution der Regierung auf die Gravamina vom 21. Oktober 1680; Schreiben der Regierung an Bürgermeister und Rat der Stadt Bremen vom 21. Oktober 1680 wegen der ständischen Gravamina; Antwortschreiben der Stadt Bremen vom 18. November 1680; Gesuche der Städte Stade und Buxtehude vom Februar/März 1681 wegen Aufrichtung des Magazins und Wiederbezahlung des Vorschusses aus der Kontributionskasse, mit nachfolgenden Regierungsverfügungen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.