Der Offizial des Propstes von St. Viktor außerhalb Mainz an den Pleban von Wixhausen. Da die Pfarrkirche in Bessungen durch den freiwilligen Verzi...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1339 Oktober 20
Ausf. Bessungen, moderbesch. Die beiden ursprgl. anh. Sg. ab. (Der Befehl ist also vom Wixhäuser Pleban ausgeführt und die Urk. demgemäß von ihm besiegelt zurückgegeben worden)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1339, 13. kalendis novembris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Offizial des Propstes von St. Viktor außerhalb Mainz an den Pleban von Wixhausen. Da die Pfarrkirche in Bessungen durch den freiwilligen Verzicht des Priesters Albert, des ehemaligen Pfarrers dieser Kirche, vakant geworden ist, hat ihn der Edle Diether v. Katzenelnbogen, der durch den präsentationsberechtigten Grafen Wilhelm v. Katzenelnbogen rechtmäßig dazu präsentiert worden ist, gebeten, ihm die Kirche zu, übertragen 1). Um keine anderen Rechte dabei zu verletzen, gebietet der Offizial dem Pleban, sich persönlich nach Bessungen zu begeben, die Präsentation dort öffentlich bekanntzumachen und alle, die sich an der Kirche berechtigt glauben, aufzufordern, bis zum 4. November ihre Rechtsansprüche vor dem Offizial vorzubringen. Reddite litteras sigillatas
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 42v.; 1) Vgl. dazu Demandt: Regesten zu den Katzenelnbogener Urkunden S. 282 Nr. 874
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wenck I Urkundenbuch 211:
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Offizial des Propstes von St. Viktor außerhalb Mainz an den Pleban von Wixhausen. Da die Pfarrkirche in Bessungen durch den freiwilligen Verzicht des Priesters Albert, des ehemaligen Pfarrers dieser Kirche, vakant geworden ist, hat ihn der Edle Diether v. Katzenelnbogen, der durch den präsentationsberechtigten Grafen Wilhelm v. Katzenelnbogen rechtmäßig dazu präsentiert worden ist, gebeten, ihm die Kirche zu, übertragen 1). Um keine anderen Rechte dabei zu verletzen, gebietet der Offizial dem Pleban, sich persönlich nach Bessungen zu begeben, die Präsentation dort öffentlich bekanntzumachen und alle, die sich an der Kirche berechtigt glauben, aufzufordern, bis zum 4. November ihre Rechtsansprüche vor dem Offizial vorzubringen. Reddite litteras sigillatas
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 42v.; 1) Vgl. dazu Demandt: Regesten zu den Katzenelnbogener Urkunden S. 282 Nr. 874
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wenck I Urkundenbuch 211:
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ