Schiedsspruch zwischen den Dörfern Kesselpach, Heng und Kempnaten wegen der Triftvermarkung. - Schiedsrichter: Hans vom Brant (Obmann), Asmus Potschner, Richter zu der Seligenporten, Pangratz Gluck, Pfleger zu Posbauer, Michl Dinst zum Weichsenstain, Hans Stauffer von Stauff, Fritz Seckendorffer von Mening, Hans Nunner - sämtlich des Gerichts Perngau. - Parteivertreter: Hans Tries und Contz Franck zu Kesselpach, Stefan Lehenmair und Hans Munch zu Heng, Lorenz Turnhofer, Hans Luer und Hans Peck von Khemnatten. - Grundherrschaften: Kurpfalz - vertreten durch Albrecht vom Wildenstain, Schultheiß zum Newenmargkt; - der Deutsche Orden - vertreten durch Jorg Marschalck, Hauskomtur zu Nurembergk -, das Kloster Seligenporten - vertreten durch den Richter Potschner (s. o.) -; die Familie vom Wolffstein - vertreten durch Wolff vom Wolffstein -; die Kartäuser, das reiche Almosen und die armen Siechen zu Nurembergkh - die letzteren drei vertreten durch Bruder Endres Amler. - Siegler: Wildenstain (s. o.), Magdalena, Äbtissin zu Seligenporten; der Hauskomtur (s. o.); Bruder Bartlmes, Rektor der Kartause zu Nürnberg; Adam vom Wolffstain; Petter Im Hoff, Genannter und Pfleger über die armen Sondersiechen; Sigmund Furer, Genannter des Innern Rats und Pfleger des Reichen Almosens; Fabian Haller des Äußern Rats (für Conrad Schrotter, Vikar zu Sankt Lorenzen; die drei ersten Schiedsrichter.

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Staatsarchiv Nürnberg
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