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Register über die zum Haus S 10 am Eck der Waaggasse, zur goldenen Rose genannt, gehörigen Hausbriefe und Urkunden.
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Enthält:a) Auflistung der Dokumente (16. - 17. Jhd.)b) Register der Hausbriefe, angefertigt am 21. Mai 1862:Anmerkung: Die Hausbriefe über S 10 sind in ziemlicher Vollständigkeit vorhanden. Ein, ohne Zweifen im Jahre 1632 angefertigtes Verzeichnis erwähnt zwar drei nicht mehr nachweisbare, von 1392, von 1383 und von 1473. Über das Besitzrecht des Kaufmanns Heinrich Ermann, der 1758 das Haus an den Mag. Johann Albrecht Vogel, damaligen Diakonus bei St. Sebald und zuletzt Prediger bei St. Lorenz verkaufte, findet sich kein Nachweis. Der vorhergehende Besitzer Conrad Lothes, der am 4. April 1725 das jetzt Wißische Haus S 874 kaufte, hatte das Haus S 10 von der Frau Streckin erworben, aber aus dieser Reihe von 49 Jahren ist kein Brief vorhanden.Die vorhandenen Urkunden:1) 1399 Jan. 16: Walther Schütz verkauft die zwei Eigen unter einem Dache gelegen, gegen der Wag über, zunächst an des Fritz Nüzuels Häusern an Reinhart Pinzberger und Mey seine eheliche Wirtin. Sie sollen aber des Jacob Mörel seligen Kindern und ihren Erben Erb bleiben um 10 fl. jährlich.2) 1432 Juli 28: Der Gürtler Cunz Lederer erklärt, dass die beiden Gemache, welche das Eckhaus bei der Wag bilden, in deren einem der Beck Heinz Koburger wohnt, in dem andern er, der Cunz Lederer und seine Frau Anna, welche die Hälfte des Hauses von ihrem ersten Mann Seitz Mörlein geerbt hat, und die andere Hälfte von dem Cunz Lederer der Anna Zolkin, seiner Frau Tochter erster Ehe und ihrem Ehemann Clas Zolk abgekauft ist, fortan eins bleiben sollen.3) 1474 Sep. 5: Der Schultheiß Sigmund von Egloffstein Ritter gibt der Frau Agnes Martin Behaims sel. Witwe auf ihr Begehren eine begalubigte Abschrift eines am 26. Sep. 1420 vom Schultheißen Wigeleis vom Wolfstein ausgestellten Briefs, des Inhalts, dass Peter Stef Müllner und seine eheliche Wirtin Agnes von Heinz Mörl, denn man auch nennt Pinzberger und seiner ehelichen Wirtin Alheid darüber quittiert werden, dass er ihnen für Alles, was Reinhard Pinzberger selig verlassen hat, genügende Vergütung getan hat.4) 1476 Aug. 7: Conrad Lederer, Conrad Lederers d.Ä. sel. ehelicher Sohn, und Anna seine Ehewirtin, kaufen seiner Schwester und übrigen Erben die Erbschaft der Behausung bei der Wag am Eck ab, wovon dem Käufer schon ein Teil gehörte und Frau Agnes Martin Behaims sel. Witwe, der die Eigenschaft mit jährl. 10 fl. Stadtwährung gehört gibt die Einwilligung.5) 1476 Nov. 8: Conrad Lederer und Anna seine Ehewirtin geben der Frau Agnes Behaim noch 5 fl. zu kaufen, so dass sie in Zukunft jährlich 15 fl. Eigengeld zu entrichten haben.6) 1483 Nov. 20: Conrad Lederers sel. Witwe Anna und die Vormünder ihrer Kinder verkaufen das Erbe an den zweien Häusern gegen der Wag über am Eck des Hansen Pirckheimers Hinterhaus und auf die Seiten an Erhard Zimmers Haus stoßend, an die Frau Agnes Behaimin, die es sofort an Georg Hartmann, Spengler und Christina seiner Ehefrau um 725 fl. Landswährung verkauft, so zwar, dass die 15 fl. Stadtwährung jährliches Eigengeld darauf stehen bleiben.7) 1506 Juli 24: Christina Georg Hartmanns des Spenglers verlassene eheliche Witwe und die übrigen desselben Hartmanns Erben und Vormünder verkaufen die Erbschaft an der Behausung gegen der stadt Wag über am Eck an Wilbolten Pirckheimers Hinterhaus und auf der Seite an Hansen Geigers Haus gelegen, an Hans Richter und Elsbeth seiner ehelichen Hausfrau um 1.580 fl.rh. Die Eigenschaft mit 15 fl Stadtwährung gehört jetzt dem Wolf Behaim.8) 1510 Juni 26: In einem Baustreit zwischen Wilbolt Pirckheimer und Hans Richter über eine zwischen ihren Häusern stehende Mauer wird von der amtlichen Baukommission die Mauer beiden Teilen, je zur Hälfte, zugesprochen.9) 1523 Juni 23: Magdalena Hans Richters nachgelassene Witwe kauft die Eigenschaft mit 15 fl. Stadtwährung, die Wolf Behaim sel. gehabt hat, aus dem Eckhaus in der Waaggassen, an Wilbolten Pirckheimers Hinterhaus und Georg Cramers Behausung gelegen, von Michael Behaim, des verstorbenen Wolf Behaims Bruder und Erben, um 500 fl.rh. in Gold und macht das Haus dadurch frei.10) 1540 Sep. 28: Ruprecht Lyschmann und Ursula seine Ehefrau verkaufen an ihren Schwager Ludwig von Eyb die Eigenschaft samt 20 fl. aus ihrer Behausung in der Waaggasse auf der einen Seite an Hansen Strauben und der anderen an Georg Cramers Häusern gelegen, um 400 fl. mit Vorbehalt des Rückkaufs.11) 1540 Sep. 28: Ludwig von Eyb gibt seinem Schwager Ruprecht Lyschmann und dessen Ehefrau Ursula in diesem Revers die Zusicherung, dass ihnen der Rückkauf der Eigenschaft gegen 400 fl. jederzeit zustehen soll.[Anmerkung: Wie das Haus von der Magdalena Richter an den Lyschmann kam ist nicht bekannt]12) 1557 Nov. 24: Ruprecht Lyschmann und Ursula seine Ehefrau verkaufen ihre frei lauter eigene Eckbehausung an der Waggassen gegen der Stadt Fronwag über, an der einen Seiten an Jeronimus Petzens und an der anderen Seiten an Barbara Hans Sträubin Witwe Hinterhaus gelegen, um 3.000 fl.rh. und 20 Taler Leikauf an Anthoni Mühlholzer und Magdalena seine Ehewirtin, und übergeben 13 pergamentene Briefe.[Anmerkung: Barbara Straub war Willibald Pirckheimers Tochter und hatte nebst ihrem Manne Hans Straub nach Pirckheimers Tod das väterliche Haus übernommen.]13) 1573 Juni 13: In einer Ausgleichung ihrer Handelsgesellschaft, die sie bisher miteinander gehabt haben, zwischen Anthon Mühlholzer und Balthasar Klüpfel übernimmt der letztere die bisher gemeinsam besessene Behausung in der Waaggasse am Eck gegen gemeiner Stadt Wag über, neben des Johann de Bus Behausung gelegen und an der anderen Seite an Joronimus Imhofs Hinterhaus stoßend um 3.400 fl. für sich allein.14) 1632 Dez. 21: Die von Christoph Klüpfel hinterlassene, seinen Geschwistern und der Mutter Sabina, des Hans Klüpfels Witwe, erblich zugefallene, in der Waaggassen, vornen am Eck gegen der alten Wag über gelegene Behausung zur Gulden Rosen genannt, welche auf 3.800 fl. angeschlagen ist, übernimmt sein Bruder Hans Conrad Klüpfel und seine Ehewirtin Margerth, nebst der Handlung, Handelsfahrnis und Barschaft, um 10.002 fl und 34 kr. und zahlt den übrigen Erben ihren Anteil aus.15) 1678 Feb. 16: Kaufabrede: Margaretha Christanin mit Beistand des Dr. jur. Phlipp Jacob Praun und die Vormünder ihrer zwei Brüder, verkaufen die am Eck der Waaggassen gegen der Wag über gelegene ihnen zuständige Behausung zu der guldenen Rosen, an Johann Hoffmann Kunst- und Buchhändler und Maria Magdalena seine Ehewirtin, um 2.600 fl. und 12 Reichstaler Leikauf.16) 1680 Dez. 30: Johann Hoffmann, Kunst- und Buchhändler, erhält von dem Feueramt die Erlaubnis, in seinem Haus in der Waaggassen am Eck, gegen der Wag über, untenher in dem Buchladen ein eisern Öflein einzurichten.17) 1683 Mai 23: Frau Margaretha, Johann Murrers, Malers, Ehewirtin und die Vormünder über Wilhelm Christian Novellantens sel. hinterlassene zwei Söhne, Georg Jacob und Hans Jacob, verkaufen die in der Wag Gaßen liegende auf der einen Seite an Herrn Christoph Andreas Imhofs Stadtgerichtsassessors, auf der anderen Seite an Michael Joachim Weickmann stoßende Christianische, vormals Klüpferische Behausung an den Kunst- und Buchhändler Johann Hofmann und seine Ehewirtin Maria Magdalena um 2.600 fl. und 12 Reichstaler Leikauf.18) 1702 Dez. 23: Frau Maria Magdalena Hoffmann, mit Beistand des Dr. Martin Peller, verkauft die an der Eckbehausung zur Gulden Rosen in der Waggaß, gegen der kleinen Fronwag über gelegenen, ihr gehörende Hälfte an ihren Eidam Engelbert Streck und ihre Tochter Maria Rahel Streckin, um 1.400 fl.19) 1708 Mai 21: Abschrift der vorstehenden Urkunde, ausgestellt vom Notar Georg Michael Merkel.20) 1710 Mai 10: Kaufabrede: Frau Maria Rahel Streckin, Engelbrecht Strecken Buchhändlers, Witwe, verkauft ihre Wohnbehausung, auf der einen Seite an Herrn Imhofs anstoßende Behausung eckfrei, auf der anderen seite an Conrad Lothes und seiner Frau Behausung stoßend, zur goldenen Rose genannt, in der Waggaß gegen der kleinen Fronwag über gelegen, an den gedachten Conrad Lothes, Spezereihändler und dessen Frau Sabina Katharina, um 3.300 fl. und 100 fl. Leikauf, jedoch so, dass die Einräumung des Hauses erst 3 Jahr nach dem Tod ihrer, der Verkäuferin Mutter, der Frau Maria Magdalena Hofmännin, erfolgen soll. Bis dahin wird aber die Kaufsumme dem Verkäufer verzinst und dergl. Bedingungen mehr.Die vorläufige Kaufabrede, auf gewöhnliches nicht gestempeltes Papier geschrieben und von dem Notar Georg Heumann, der ebenfalls mit unterschrieben und gesiegelt hat, verfaßt.21) 1710 Mai 10: Kaufvertrag: wörtlich wie Kaufsabrede.Hierher gehört auch eine zerschnittene Schuldverschreibung. Die Witwe Maria Magdalene und ihre Tochter hatten von Gustav Philipp Fierer im Jahre 1698 nach dem Tod des Johann Hoffmann, 1500 fl. aufgenommen und dieses bis zum 20. Mai 1710 abgezahlt, worauf ihnen der Schuldbrief unterschrieben und durchgeschnitten zurückgegeben wurde. 22) 1710 Mai 26: Maria Rahel Streck erklärt, dass die Wasserpumpe nebst dem zum springenden Wasser gehörenden mit Kupfer beschlagenen Kasten, zwei Gießbehälter, das im Laden befindliche Cabinet oder Stüblein und die unter den Schwibbögen hin und wieder angebrachte Behälter, unverändert bleiben sollen.Ein Bogen Papier von der Frau Streckin selbst geschrieben.23) 1758 April 11: Heinrich Ermann, Kauf- und Handelsmann, verkauft seine in der Waaggasse, gegen der kleinen Fronwag über, zwischen Christoph Friedrich Imhofs von Helmstätt sel. Frau Wittib und des Mag. Johann Albrecht Vogel, Diakon bei St. Sebald, seines Schwagers und Gevatters, gelegene freie Eckbehausung, zur goldenen Rose genannt, an seinen ebengenannten Schwager M. Johann Albrecht Vogel und dessen Frau Maria Anna Sabina, eine geborene Bäumlerin, um 3.000 fl. Kauf- und 6 Dukaten Leikaufsumme.24) 1789 Mai 4: Die Voglischen Erben: Frau Maria Margaretha, des Lorenzen Seniors M. Johann Conrad Harrepeter, Ehefrau, für die Kinder der mit Anton Lorenz Plattner verheiratet gewesenen Frau Helena Sabina sel. der Vormund Marktvorsteher Matthäus Bäumler, dann Christoph Albrecht Vogel, Pfarrer in Igensdorf und Frau Magdalena Clara, des Dr. med. Georg Wolfgang Franz Panzer, Ehefrau, verkaufen die in der Waaggasse gelegene, auf der andern Seite an das Kanngießer Fenzlische Haus anstoßende Behausung an den Bortenmacher und Verleger David Heym und seine Ehwirtin Anna Elisabetha um 1.600 fl. Kauf- und Leikaufsumme.25) 1800 Jan. 26: David Heym Posamentier bekennt, dass der an die Frau Anna Susanna Rothin zu zahlende Erbteil 1.400 fl. beträgt, den er einstweilen mit 4 % verzinsen will.Unterschriften: David Heym, seine Frau Katharina Heym.S: die Genannten: der Tapezier Andreas Leonhard Möglich und der Bortenwirker Friedrich Albrecht Annert.26) 1800 Jun. 20: Anna Susanna Rothin geb. Leimbergerin, bekennt, dass ihr Stiefvater David Heym am 1. Mai 1800 ihr mütterliches Erbteil in 1.400 fl. ihr zugesichert hat27) 1802 Juni 04: David Heym und Rosins Juliana Louise Carolina Fenzlin vertragen sich über den Wasserlablauf von der Altane, unter Beziehung zweier Genannten, Johann Schuh und Phlipp Kleemann.28) 1850 Okt.: Die Witwe Katharina Heym mit Beisatnd ihres Neffen des Schneidermeisters Michael Georg Fischer verkauft ihr Haus S 10 an Herrn Johann Albrecht Carl Orelli und Frau Anna Luise Susanna Orelli geb. Wenger.
Umfang/Beschreibung: 7 Bl.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/311 - Waaggasse 11
Annert, Friedrich Albrecht
Bäumler, Maria Anna Sabina
Bäumler, Matthäus
Behaim, Agnes
Behaim, Martin (N-sel)
Behaim, Michel
Behaim, Wolf (N-sel)
Bus, Johann de
Christan, Georg Jacob
Christan, Hans Jacob
Christan, Margaretha
Christan, Wilhelm
Cramer, Georg
Egloffstein, Sigmund von
Ermann, Heinrich
Ermann, Heinrich
Eyb, Ludwig von
Fenzel, N
Fischer, Michael Georg
Geiger, Hans
Harrepeter, Johann Conrad
Harrepeter, Maria Margaretha
Hartmann, Christina
Hartmann, Georg
Heym, Anna Elisabetha
Heym, David
Heym, Katharina
Hoffmann, Johann
Hoffmann, Maria Magdalena
Hoffmann, Maria Rahel
Imhoff, Christof Andreas
Imhoff, Christof Friedrich
Imhoff, Hieronymus
Klüpfel, Balthasar
Klüpfel, Christoph
Klüpfel, Hans (N-sel)
Klüpfel, Hans Conrad
Klüpfel, Margarethe
Klüpfel, Sabina
Koberger, Heinrich
Lederer, Anna
Lederer, Anna
Lederer, Conrad
Lederer, Conrad d.Ä.
Leimberger, Anna Susanna
Lothes, Conrad
Lothes, Conrad
Lothes, Sabina Katharina
Lyschmann, Ruprecht
Lyschmann, Ursula
Moeglich, Andreas Leonhard
Mörl, Seitz
Mühlholzer, Anthoni
Mühlholzer, Magdalena
Murrer, Johann
Murrer, Margaretha
Orelli, Anna Luise Susanna
Orelli, Johann Albrecht Karl
Panzer, Georg Wolfgang Franz Dr. med.
Panzer, Magdalena Clara
Peller, Martin Dr.
Petz, Jeronimus
Pinzberger, Adelheid
Pinzberger, Reinhard (N-sel)
Pirckheimer, Hans
Pirckheimer, Willibald
Platner, Anton Lorenz
Platner, Helena Sabina
Praun, Phlipp Jacob Dr. jur.
Richter, Elsbeth
Richter, Hans
Richter, Magdalena
Roth, Anna Susanna
Stefan, Agnes
Stefan, Peter
Straub, Barbara
Straub, Hans
Streck, Engelbrecht
Streck, Maria Rahel
Vogel, Christoph Albrecht
Vogel, Johann Albrecht
Vogel, Johann Albrecht
Vogel, Maria Anna Sabina
Weickmann, Michael Joachim
Wenger, Anna Luise Susanna
Wiß, N
Wolfstein, Wigeleis von
Zimmer, Erhard
Zolk, Anna
Zolk, Claus
Goldene Rose (Haus)
Igensdorf
S 10
Waage, gegenüber der
Waaggasse 11
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.