Einzelschriftstücke
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20392 Rittergut Gnandstein, Nr. 793 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20392 Rittergut Gnandstein
20392 Rittergut Gnandstein >> 15 Einzelne Familienmitglieder und ihre Verwandten >> 15.03 Heinrich Hildebrand (1497 - 1557) und Heinrich Abraham (1504 - 1568)
1541 - 1542
Enthält u. a.: Teilung der Ritterdienste nach Besitzteilung, 1541.- Verpfändung von Zinsen aus Altmörbitz, 1541.- Erbschaftsregelungen und Leibgedinge für Tochter Katharina von Weißenbach und Schwester Margarethe von Brandenstein.- Vormundschaft über die Erben des Caspar von Dobitzsch, 1541 - 1542.- Bürgschaften, Schuldenregulierungen und Zinszahlungen.- Naumburger Pfründe für Haubold von Einsiedel, 1542.- Tätigkeit als kurfürstlicher Rat, u. a. Torgau, 1542 Febr.- Jagdstreitigkeiten mit Wolf von Zschaderitz auf Langenleuba-Niederhain, 1541 - 1542.- Streitigkeiten mit Amt Rochlitz um Rechte der Untertanen in Altdorf und Niedergräfenhain, 1541.- Klage Einsiedel gegen Wolf von Ossa um Rechte der Untertanen zu Wenigossa, 1541 - 1542.- Prozess vor Amt Altenburg um die Erbgerichte und Schankrechte in Neuenmörbitz, 1541 - 1542.- Schlichtung von Jagdstreitigkeiten zwischen von Schönberg und von Weißenbach um die Hasen- und Fuchsjagd auf Stangendorfer Flur, 1541 - 1542.- Visitationsvorbereitungen in den Einsiedelschen Pfarreien, 1542.- Landesherrliche Mandate.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:43 MEZ