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Petrus Clopstein, Komtur des Johanniterordens in Gotha, bekundet,
dass Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ihn und die Komturei [mit
einigen...
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1501-1510
1510 Juni 12
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben und geschen in iare und tage wie obstehet
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Petrus Clopstein, Komtur des Johanniterordens in Gotha, bekundet, dass Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ihn und die Komturei [mit einigen Gütern] belehnt hat, wie der im Folgenden inserierten Urkunde zu entnehmen ist. Er gelobt Abt und Kloster für sich und seine Nachfolger als Komturen Treue, bekundet, das Beste zu tun und Schaden abzuwenden und auch die anderen Artikel der Urkunde, soweit sie ihn und die Komturei betreffen, als Lehnsmann zu befolgen. Auf dies alles hat er einen körperlichen Eid auf Gott und die Heiligen geschworen. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1510 Juni 12: Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er Petrus Clopstein, Komtur des Johanniterordens in Gotha, auf dessen Bitte die Fuldaer Lehngüter in den Dörfern Flachsland (Flachslanndt) und Wackenhausen (Wackenhusen) [ heute Wackenhof, Ortsteil von Kupfersuhl, heutige Gemeinde Moorgrund] mit ihrem Zubehör nach Fuldaer Lehnrecht verliehen hat. Was Petrus Clopstein und die Komturei (Gotshaus) dort sonst von der Abtei Fulda zu Lehen haben oder von Rechts wegen haben sollten, ist in der Belehnung mit inbegriffen; Petrus Clopstein und seine Nachfahren sollen ihr Möglichstes tun, solche Lehen dem Abt anzuzeigen. Der Komtur wird darauf als Lehnsmann des Klosters angenommen. Von den Lehngütern hat er an Bonifatius [Juni 5] einen jährlichen Zins von zehn Pfund Wachs ohne Verzug an die Klosterkammer in Fulda zu zahlen. Wenn die Lehen heimfallen, soll er die Lehnsfolge beachten (auch solichen lehen so offt sie zu Fall kommen, gebührlich folge thun). Gegenüber Abt und Kloster soll er ein getreuer Lehnsmann sein, was er mit Handgeben und einem körperlichen Eid auf Gott und die Heiligen geschworen und in seinem Revers niedergelegt hat. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes. (... der geben ist uff Mitwochenn nach Bonifacii unnd Christi gepurt funffzehenhundert unnd im zehenden iare). (siehe Abbildungen: [[jpg:hstam/Urk. 75/Urk. 75 Reichsabtei F...
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 439, S. 275
Vgl. auch Nr. 145 und Nr. 1256.
Wackenhausen heißt heute Wackenhof und ist ein Ortsteil von Kupfersuhl in der Gemeinde Moorgrund im Wartburgkreis. Flachsland ist der Name eines Waldes auf Kupfersuhler Gemarkung.
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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