A1: Jörg Schaller. A2: Hans Schaller, Bruder von A1 und A3. A3: Sebold Schaller, Bruder von A1 und A2. A4: Jungfrau Kathrein Schaller, Schwester von A1 - A3. S1: Ludwig Pfintzing d. Ä. S2: Hans Beheim. S3: Antoni Rigler. S4: Hans Reinsperger. Betreff: Gütliche Teilung des väterlichen und mütterlichen Erbes zwischen A1 - A3 einerseits und A4 andererseits. Demnach erhält A4 den Stadel bei der Schmelzhütte mit aller Zugehörung, der dem Paulus Imhof auf Wiederkauf um 300 Gulden jährlich 15 Gulden rhein. zinst und giltet, und einen jährlichen Ewigzins von 14 Gulden rhein., der aus den neben dem Stadel gelegenen Häusern und Gemechen des Karl Seherlein, des Pogners und des Paulus Pütels rührt. A1 - A3 erhalten den Zerzabelshof mit aller Zugehörung, dann das halbe Haus am Rossmarkt bei den Frauenbrüdern (= Karmelitenkloster), dessen andere Hälfte ihrem Schwager Hans Behaim gehört, dann einen Weingarten in Franken, dann vier Sechstel oder zwei Drittel an den Ausständen in Nürnberg und Franken und an allen (leeren) Weinfässern, deren übrige zwei Sechstel dem Doktor Lorenz Schaller und Elsbeth, Frau des Sebold Erckel, zustehen, und was sonst noch an Getreide, Wein un d anderem ungeteilt vorhanden ist. Dafür sollen A1 - A3 alle ausstehenden Schulden bezahlen und ausrichten ohne Schaden ihrer Schwester. Beide Teile sagen sich wegen der geteilten Habe gegenseitig quitt, ledig und los.

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Staatsarchiv Amberg