Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht das Amt des Wasenmeisters im Amt Alzey an Hermann von Oppenheim und seine Ehefrau. Da der bisherige Wasenmeister Bernhard (+) eine Witwe namens Eva hinterlassen hat, gilt Folgendes: Für ihre Ernährung hat der Pfalzgraf den Dienst [des Wasenmeisters] an Hermann von Oppenheim und seine Ehefrau auf Lebenszeit verliehen. Diese sollen die Witwe "erziehen", wobei ihnen die Wasenweide zu Evas Lebzeiten so verliehen wurde, wie Bernhard sie gebraucht hat. Hermann gibt dafür 18 Gulden und zu Weihnachten weitere 8 Gulden. Der Pfalzgraf befiehlt dem Burggrafen und seinen Amtsleuten, dass sie Hermann dabei handhaben. Dieser soll jährlich zwei Gulden zu Martini an den Landschreiber zu Alzey bezahlen, wie es Bernhard getan hat.