Sprachheilschule an der Thomas-Mann-Straße (Bestand)
Show full title
4.39/46
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4. Staatliche Stellen und Eigenbetriebe des Landes und der Stadtgemeinde Bremen >> 4.8. Kultur, Bildung und Kirche >> 4.8.2. Einzelne Schulen
1967 - 2001
Enthält: Konferenzprotokolle - Schulchroniken - Korrespondenz - Klassenbücher
Geschichte des Bestandsbildners: Die Sprachheilschule an der Thomas-Mann-Straße wurde am 13.09.1974 bezogen, mit Ablauf des Schuljahrs 2000/2001 wurde sie geschlossen. Die erste Bremer Sprachheilschule war 1924 in der Georgstraße eingerichtet worden, sie wurde ein Opfer des Bombenkriegs und erhielt 1953 mit der Schule an der Marcusallee eine Nachfolgeeinrichtung. Aus dieser Schule wurde 1968 die Sprachheilabteilung als Zweigstelle auf das Gelände der Grundschulen Am Hulsberg und Stader Straße ausgelagert. Aufgrund der dort unbefriedigenden räumlichen Bedingungen wurde der Ruf nach einer Verselbstständigung der Sprachheilschule und nach einem Schulneubau laut. Die Sprachheilabteilung Stader Straße wurde 1973 als "Schule am Hulsberg, Sonderschule für sprachbehinderte Kinder" selbstständig, am 13. September 1974 konnte sie als "Schule an der Thomas-Mann-Straße. Sonderschule für Sprachbehinderte" ihren Neubau beziehen. Die Schule verfügte über eine Grundschul-, eine Sonderschul- und eine Hauptschulabteilung.
Seit Schließung der Schule im August 2001 werden ihre Aufgaben vom Beratungszentrum an der Fritz-Gansberg-Straße wahrgenommen.
Bestandsgeschichte: Der vorliegende Bestand wurde im Sommer 2001 von der Sprachheilschule an der Thomas-Mann-Straße an das Staatsarchiv Bremen abgegeben. Er umfasst das archivwürdige Schriftgut der Schule an der Thomas-Mann-Straße und ihrer unmittelbaren Vorläufereinrichtungen an der Stader Straße und Am Hulsberg. Die 1974 eingerichtete Schule an der Thomas-Mann-Straße wurde mit dem Ende des Schuljahres 2000/2001 geschlossen.
Die Bewertung und Übernahme des Schriftguts fand nach Schließung der Schule statt. Teile des Schriftguts wurden erst nach Auflösung des Schulstandorts an das Staatsarchiv überstellt. Hierbei ist es zu Schriftgutverlusten gekommen, die vor allem in den Protokollen der Gesamtkonferenzen und der Schulkonferenzen zu bedauerlichen Überlieferungslücken (1991-1995 bzw. 1990-1995) geführt haben.
Das Schriftgut wurde den beiden Schulstandorten zugeordnet, an der Stader Straße/ Am Hulsberg sind teilweise Protokollreihen und Chroniken parallel geführt worden. In einigen Einheiten geht die Laufzeit über das Trennungsjahr 1974 hinaus. Da die Schule bereits 27 Jahre nach ihrer Eröffnung geschlossen wurde, ist das Schriftgut ganz überwiegend noch nicht zur Benutzung freigegeben.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Sprachheilschule an der Thomas-Mann-Straße wurde am 13.09.1974 bezogen, mit Ablauf des Schuljahrs 2000/2001 wurde sie geschlossen. Die erste Bremer Sprachheilschule war 1924 in der Georgstraße eingerichtet worden, sie wurde ein Opfer des Bombenkriegs und erhielt 1953 mit der Schule an der Marcusallee eine Nachfolgeeinrichtung. Aus dieser Schule wurde 1968 die Sprachheilabteilung als Zweigstelle auf das Gelände der Grundschulen Am Hulsberg und Stader Straße ausgelagert. Aufgrund der dort unbefriedigenden räumlichen Bedingungen wurde der Ruf nach einer Verselbstständigung der Sprachheilschule und nach einem Schulneubau laut. Die Sprachheilabteilung Stader Straße wurde 1973 als "Schule am Hulsberg, Sonderschule für sprachbehinderte Kinder" selbstständig, am 13. September 1974 konnte sie als "Schule an der Thomas-Mann-Straße. Sonderschule für Sprachbehinderte" ihren Neubau beziehen. Die Schule verfügte über eine Grundschul-, eine Sonderschul- und eine Hauptschulabteilung.
Seit Schließung der Schule im August 2001 werden ihre Aufgaben vom Beratungszentrum an der Fritz-Gansberg-Straße wahrgenommen.
Bestandsgeschichte: Der vorliegende Bestand wurde im Sommer 2001 von der Sprachheilschule an der Thomas-Mann-Straße an das Staatsarchiv Bremen abgegeben. Er umfasst das archivwürdige Schriftgut der Schule an der Thomas-Mann-Straße und ihrer unmittelbaren Vorläufereinrichtungen an der Stader Straße und Am Hulsberg. Die 1974 eingerichtete Schule an der Thomas-Mann-Straße wurde mit dem Ende des Schuljahres 2000/2001 geschlossen.
Die Bewertung und Übernahme des Schriftguts fand nach Schließung der Schule statt. Teile des Schriftguts wurden erst nach Auflösung des Schulstandorts an das Staatsarchiv überstellt. Hierbei ist es zu Schriftgutverlusten gekommen, die vor allem in den Protokollen der Gesamtkonferenzen und der Schulkonferenzen zu bedauerlichen Überlieferungslücken (1991-1995 bzw. 1990-1995) geführt haben.
Das Schriftgut wurde den beiden Schulstandorten zugeordnet, an der Stader Straße/ Am Hulsberg sind teilweise Protokollreihen und Chroniken parallel geführt worden. In einigen Einheiten geht die Laufzeit über das Trennungsjahr 1974 hinaus. Da die Schule bereits 27 Jahre nach ihrer Eröffnung geschlossen wurde, ist das Schriftgut ganz überwiegend noch nicht zur Benutzung freigegeben.
0,9
Bestand
Literatur: Manuskript "50 Jahre Bremer Sprachheilschule" in 4,39/46-26.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
30.06.2025, 11:55 AM CEST