Berichte des Fürstabts Rupert an den Kaiser über die Regelung der Administrationsverhältnisse der Grafschaft Vaduz nach der Absetzung des Grafen Ferdinand Carl Franz von Hohenems (1682) bzw. dem Tod des Grafen Franz Wilhelm (1692), die Zwistigkeiten der Administrationskommission mit dem Grafen Jakob Hannibal und den absichtigten Verkauf der Herrschaft Schellenberg zur Tilgung der Schuldenlast; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
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Berichte des Fürstabts Rupert an den Kaiser über die Regelung der Administrationsverhältnisse der Grafschaft Vaduz nach der Absetzung des Grafen Ferdinand Carl Franz von Hohenems (1682) bzw. dem Tod des Grafen Franz Wilhelm (1692), die Zwistigkeiten der Administrationskommission mit dem Grafen Jakob Hannibal und den absichtigten Verkauf der Herrschaft Schellenberg zur Tilgung der Schuldenlast; [Überlieferung: Ausfertigungen, Konzepte, Abschriften]
StAA, Fürststift Kempten, Archiv Akten 3012
BayHStA, Fürststift Kempten/NA, A 2077
Fürststift Kempten, Archiv
Fürststift Kempten, Archiv >> CLXV Lit. A - Hohenems: Administration
1682-1699
Enthält auch: Beschwerden des Grafen Jakob Hannibal am kaiserlichen Hof wegen ungenügendem Lebensunterhalt, Aufbürdung der persönlichen Schulden seiner Brüder und Vorfahren, widerrechtlicher Belastung des Fideikommisses u.a.
Fürststift Kempten, Archiv
ungehefteter Akt mit Papierumschlag; Umfang (Seite/Blatt): ca. 90 Bl.
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: N. CLXV Lit. A n. 8
Bodman, Rupert Frhr. v., Fst.abt v. Kempten
Hohenems, Ferdinand Carl Franz Gf. v.
Hohenems, Franz Wilhelm Gf. v.
Hohenems, Jakob Hannibal (d.J.) Gf. v.
Vaduz (Liechtenstein) [Grafschaft]
Schellenberg (Liechtenstein) [Herrschaft]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ