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Besetzung der Domküsterei
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Domkapitel Minden - Akten >> 2. Präbenden, Oblegien, Obödientien, Testamente und Nachjahre >> 2.9. Domküsterei
1599-1764
Enthaeltvermerke: Enthält: 1. Bischof Christian zur Verleihung einer Exspektanz durch den Kurfürsten von Köln an den Domscholaster Anton Nagel 1599 2. Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Lüneburg, postulierter Bischof von Halberstadt, zur Besitzergreifung der Domküsterei durch seinen Sohn Heinrich Julius den Jüngeren 1604 3. Bischof Christian zur Vergabe der Thesaurie an seinen Bruder Herzog Hans von Braunschweig-Lüneburg (nach dem Tod des Herzogs Heinrich Julius), Verzicht auf weitere Vergaben 1606 6. Vergabe der Domküsterei an den Domscholaster Anton Nagel 1606 7. Attestat des Rates zu Stadthagen wegen des vor der Stadt gelegenen Landes der Domküsterei 1631 8. Übertragung an Johann Adrian von Wendt 1659 13. desgleichen durch den Kurfürsten an von Korff (nach dem Tode des Dompropstes von Wendt) 1695 14. Erkundigung des Königs nach der Funktion der Domküsterei 1713 17. Gehalt des Schuldieners zu Wintheim: Roggengarben aus Jössen 1718 22. Vergabe der Domküsterei durch den König an den Geh. Rat von Treskow (nach dem Tode des Hilmer Albrecht von dem Bussche) 1727 29. desgleichen an Friedrich August von Kerssenbrock (nach dem Tode des von der Reck) 1764
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.