Vergleichsverhandlungen wegen des Vermögens des Ernst Franz Leopold Sigmund von Holzschuher, sowie Differenzen mit Hauptmann Fritz von Holzschuher in Mecklenburg
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E 49/II Nr. 561
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1815 - 1841
Enthält:
Briefwechsel wegen Verhandlungen über den Anteil des Ernst Franz Leopold Sigmund v.H. mit dessen Witwe Charlotte v. H in Osnabrück, hauptsächlich 1838, 1839.
1839: Kopie eines Vertrages der Familienstiftung, vertreten durch Dr. jur. Rudolph Christoph Karl Sigmund v. H., und dem kgl. preuss. Hauptmann a.D. und Ritter mehrerer Orden Friedrich Wilhelm Christian Sigmund v.H. in Kraack, Mecklenburg-Schwerin. Der Hauptmann erhält einige (verpfändete) Obligationen zurück, sowie Anteil an den Ansprüchen seines für tot erklärten Bruders (Ernst Franz Leopold Sigmund), Erlass von Prozesskosten, Anteil an den Relikten des in Surabaja verstorbenen Platzmajors (Karl Wilhelm Heinrich Sigmund) v. H. Weiter erhält er Renten, u.a. zur Erziehung seiner Kinder. Dabei: Kopie eines Reverses des Hauptmanns, 1839.
Verweis auf Rechnungen 1815 bis 1832 (= Nr.557).
Erwähnt werden Differenzen zwischen (Berend) Rodde und v.Holzschuher, der Stiftung und Hauptmann Fritz v.H.
Briefwechsel wegen Verhandlungen über den Anteil des Ernst Franz Leopold Sigmund v.H. mit dessen Witwe Charlotte v. H in Osnabrück, hauptsächlich 1838, 1839.
1839: Kopie eines Vertrages der Familienstiftung, vertreten durch Dr. jur. Rudolph Christoph Karl Sigmund v. H., und dem kgl. preuss. Hauptmann a.D. und Ritter mehrerer Orden Friedrich Wilhelm Christian Sigmund v.H. in Kraack, Mecklenburg-Schwerin. Der Hauptmann erhält einige (verpfändete) Obligationen zurück, sowie Anteil an den Ansprüchen seines für tot erklärten Bruders (Ernst Franz Leopold Sigmund), Erlass von Prozesskosten, Anteil an den Relikten des in Surabaja verstorbenen Platzmajors (Karl Wilhelm Heinrich Sigmund) v. H. Weiter erhält er Renten, u.a. zur Erziehung seiner Kinder. Dabei: Kopie eines Reverses des Hauptmanns, 1839.
Verweis auf Rechnungen 1815 bis 1832 (= Nr.557).
Erwähnt werden Differenzen zwischen (Berend) Rodde und v.Holzschuher, der Stiftung und Hauptmann Fritz v.H.
Archivale
Indexbegriff Person: Holzschuher, Charlotte Henriette Sophia geb Enners
Indexbegriff Person: Holzschuher, Ernst Franz Leopold Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Friedrich Wilhelm Christian Sigmund = Fritz
Indexbegriff Person: Holzschuher, Fritz (Hauptmann) = Friedrich Wilhelm Christian Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Karl Wilhelm Heinrich Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Rudolf Christof Karl Sigmund Dr.
Indexbegriff Person: Rodde, Berend
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Ernst Franz Leopold Sigmund H. - dessen Anteil
Indexbegriff Person: Holzschuher, Ernst Franz Leopold Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Friedrich Wilhelm Christian Sigmund = Fritz
Indexbegriff Person: Holzschuher, Fritz (Hauptmann) = Friedrich Wilhelm Christian Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Karl Wilhelm Heinrich Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Rudolf Christof Karl Sigmund Dr.
Indexbegriff Person: Rodde, Berend
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Ernst Franz Leopold Sigmund H. - dessen Anteil
Kraak bei Hagenow (Mecklenburg-Schwerin)
Mecklenburg-Schwerin
Osnabrück
Surabaya (Somabaya) auf Java (Indonesien)
Vergleich
Briefwechsel
Verhandlung
Vermögensanteil
Kopie
Vertrag
Revers
Holzschuherstiftung
Hauptmann
Ritter
Obligationen
Verpfändung
Schuldennachlass
Prozesskostenerlass
Relikte
Platzmajor
Rente
Kindererziehung
Rechnungen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ