Johann von Welden, Komtur zu Heilbronn, und die Konventbrüder des Deutschordenshauses zu Heilbronn beurkunden, daß Wendel Schmidt, Bürger zu Heilbronn, einen Jahrtag an ihrer Kirche zum Lob Gottes, zu Ehren der Jungfrau Maria und allen himmlischen Heeren für seine Vorfahren, Ehefrauen, Kindern und allen gläubigen Seelen gestiftet hat. Die Konventbrüder sollen jedes Jahr zwei oder drei Tage nach Marie Geburt [8. Sept.] einen ewigen Jahrtag mit einer gesungenen Vigil und morgens mit einem gesungenen Seelamt und mit anderen gesprochenen Messen begehen sowie abends und morgens auf dem Grab 4 Kerzen aufstellen und jedesmal nach Brauch reden. Der Stifter hat zwei Gültbriefe übergeben über insgesamt 20 Gulden Hauptgut und 1 Gulden jährlicher Gült, die wie folgt verteilt werden soll: den Brüdern des Konvents 10 Schilling Pfennig, dem Schreiber 6 Pfennig und 7 Schilling Pfennig dem Gotteshaus für die Grabkerzen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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