Vor Radolphus gen. Herinc, weltl. Richter zu Soest, verzichten Algenta, Witwe des Radolfus gen. Bullic, zusammen mit Heidenricus, ihrem Sohn und Vormund (procurator), sowie Elyzabe gen. Algente, Tochter des Johannes gen. Zupetut, ihr Ehemann und Johannes gen. Schedinc auf alles Recht an dem Salzhaus des Kloster St. Walburg zu Sassendorf (Zassendorpe), das der verstorbene Radolphus Bullic in Besitz hatte. Mit dem Richter siegeln Johannes de Lunen und Arnoldus Wencken. Zeugen: Hildegerus de Herevordia, Florinus de Zassendorpe und sein Bruder Johannes, Johannes de Thunne, Hermannus de Lipperia, Theodericus gen. Wedege, Johannes de Gesike, villicus de Lo, und Hermann, Scholar des Propstes von St. Walburg.
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Vor Radolphus gen. Herinc, weltl. Richter zu Soest, verzichten Algenta, Witwe des Radolfus gen. Bullic, zusammen mit Heidenricus, ihrem Sohn und Vormund (procurator), sowie Elyzabe gen. Algente, Tochter des Johannes gen. Zupetut, ihr Ehemann und Johannes gen. Schedinc auf alles Recht an dem Salzhaus des Kloster St. Walburg zu Sassendorf (Zassendorpe), das der verstorbene Radolphus Bullic in Besitz hatte. Mit dem Richter siegeln Johannes de Lunen und Arnoldus Wencken. Zeugen: Hildegerus de Herevordia, Florinus de Zassendorpe und sein Bruder Johannes, Johannes de Thunne, Hermannus de Lipperia, Theodericus gen. Wedege, Johannes de Gesike, villicus de Lo, und Hermann, Scholar des Propstes von St. Walburg.
N c, Urk. A
N c Saline Sassendorf
Saline Sassendorf >> 13. Urkunden
1328 September 21 (ipsa die beati Matthei apostoli)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:21 MEZ