Differenzen mit dem Hochstift Würzburg wegen der Zent Michelrieth
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 19 Nr. 206
G-Rep. 19 X Nr. 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 19 Hochstift Würzburg
Hochstift Würzburg >> 5. Zent Remlingen und Michelrieth, Stadtgericht Freudenberg
1515-1632
Enthält u.a.: Korrespondenz mit dem Hochstift Würzburg wegen verschiedener Straftrechtsfälle in der Zent Michelrieth (1515, 1536, 1599); Verzeichnis der Klagen der würzburgischen Zentschöffen in Michelrieth (1575); Berichte über die gewaltsame Einnahme des Dorfes Michelrieth durch würzburgische Truppen und die Abhaltung der Zent in Michelrieth (1600); Patent Bischof Julius EchterEchter von Würzburg an die Untertanen, den würzburgischen Zentgrafen Thomas Eyrich anzuerkennen und die gebührende Zehntpflicht zu leisten (Druck, 1602); Instruktionen für den Zentgrafen Johann Müller zur Abhaltung der Zent und des Zentgerichts in Michelrieth (2 Exemplare, 1606); Die Zentgrafen Johann Müller, Adam Ott und Carl Rosshirdt verkünden die Termine für die Abhaltung des Zentgerichts (Patente, die an das Wirtshaus angeschlagen wurden, Februar und April 1608); Ordnung des Zentgerichts Michelrieth (o.D.); Adam Ott fordert den kreuzwertheimischen Zentschöffen auf, dem Bischof von Würzburg als nunmehr einzigen Zentherren, die Zentpflicht zu leisten (1613); Streitfälle zwischen dem Hochstift Würzburg und der Grafschaft Wertheim wegen der Zuständigkeiten in verschiedenen straftrechtlichen Fällen und Kanzleibefehle an den Zentgrafen in Kreuzwertheim (1616-1632); Kanzleibefehle an den Zentgrafen in Kreuzwertheim
3,5 cm
Archivale
Eyrich, Thomas; Zentgraf Michelrieth
Müller, Johann; Zentgraf Michelrieth
Ott, Adam; Zentgraf in Michelrieth
Rosshirdt, Carl; Zengraf in Michelrieth
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ