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Rechtsstreitigkeiten und Differenzen zwischen den Freiherren von und zu der Hees zu Holdinghausen und der Regierung des reformierten Landesteils Nassau-Siegens
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Rechtsstreitigkeiten und Differenzen zwischen den Freiherren von und zu der Hees zu Holdinghausen und der Regierung des reformierten Landesteils Nassau-Siegens
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.6. Familie von Holdinghausen, von Holdinghofen und von Hoevel
1697-1738
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Beschwerde der vormundschaftlichen Regierung zu Nassau-Siegen über die Freifrau von Holdinghausen wegen Durchführung von Arbeiten ihres Gesindes an reformierten Festtagen (1697); Notariatsinstrument eines Auszugs aus einem am 03.08.1701 zwischen dem Freiherrn von der Hees und der Siegener Regierung getroffenen Vergleichs (1737); Notariatsinstrument eines kaiserlichen Mandats vom 11.05.1729 wegen Unantastbarkeit der Steuerbefreiung der Ritterschaft (1737); Abschrift einer Beschwerde des Anselm Franz Freiherr von und zu der Hees wegen Einfalls von nassau-siegenschen Untertanen aus Littfeld und Krombach in das reichsimmediate Territorium der Freiherrn von Holdinghausen (12.06.1737); Instruktionen des Anselm Franz Freiherr von und zu der Hees für seinen nach Siegen abzuschickenden Rentmeister (17.06.1737); Notariatsinstrumente von Zeugenaussagen betreffend die Wegräumung eines Stellwegs und Schlagen von Holz in Waldungen des immediaten Adelsguts Langenau durch fürstliche Untertanen aus Littfeld, Krombach und Müsen auf Befehl der kaiserlichen Administrationsregierung zu Siegen (1737-1738). Korrespondenten u.a.: Notar Henrich Roserus Arnoldi, Anselm Franz Freiherr von und zu der Hees.
33 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.