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Johann Adolf von Hoheneck, Konventuale von Fulda, bekundet, dass
ihm Johann Bernhard [Schenck zu Schweinsberg], Abt von Fulda, gemäß einer
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1621-1630
1625 Juli 5
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel in Holzkapsel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno et die quibus supra
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Adolf von Hoheneck, Konventuale von Fulda, bekundet, dass ihm Johann Bernhard [Schenck zu Schweinsberg], Abt von Fulda, gemäß einer darüber ausgestellten und hier inserierten Urkunde die Propstei auf dem Petersberg bei Fulda übertragen hat. Ankündigung von Unterfertigung und Besiegelung. Inserierte Urkunde von 1625 Juli 25 [Nr. 1814]: Johann Bernhard [Schenck zu Schweinsberg], Abt von Fulda, bekundet, dass er die Propstei des Petersbergs bei der Stadt Fulda, die dem Kloster Fulda untersteht, Johann Adolf von Hoheneck, Priester und Konventuale von Fulda, mit aller weltlichen Gewalt und Seelsorge mit Zustimmung von Dekan und Konvent des Hauptklosters und des ehemaligen Propstes und Konventualen von Fulda, Peter (Petrus) Ernst von Fels (Feltz), übertragen hat. Die Mönche der Propstei sind Johann Adolf zu Gehorsam verpflichtet. Johann Adolf ist zum Schutz und Erhalt der Rechte und Besitzungen der Propstei verpflichtet; insbesondere hat er sich am Bauunterhalt von Kirche und Konventsgebäuden zu beteiligen. Ankündigung des Sekretsiegels des Abts Johann Bernhard. Ausstellungsort: Burg Neuhof [bei Fulda]. (Datae in arce nostra Neuenhoff die quinta mensis Iulii anno a Christo nato millesimo sexcentesimo vicesimo quinto). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Ioannes Adolphus ab Hoheneck)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Adolf von Hoheneck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.