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3. Ausstellung Hamburg 1953 - Korrespondenz mit Künstlern und Institutionen
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Enthält: Korrespondenz von Eberhard Seel, hauptsächlich zur Ausstellungsvorbereitung, u.a. mit Max Ackermann, Albert Aereboe, Carola Andries, Heinz Battke, Willi Baumeister, Curth Georg Becker, Fath-Winter, Erich Fuchs, Ernst Geitlinger, Hermann Glöckner (Dresden), Willem Grimm, Erich Heckel, Josef Hegenbarth, Karl Hofer, Max Kaus, Ida Kerkovius, Heinrich Kirchner, Hans Kuhn (u.a. über Verbands-Interna und Konflikte, Ausstellungspolitik, vertrauliche Gespräche mit Regierungsvertretern), Kurt Lehmann, Gerhard Marcks (Niederlegung seines Jurorenamtes), Ewald Mataré, Georg Meistermann, Ludwig Meidner (Absage der Teilnahme an weiteren Ausstellungen, da "Veteranen der gegenständlichen Malerei ... höflicherweise nur geduldet" würden), Hans Mettel, Hans Meyboden, Ernst Wilhelm Nay, Rolf Nesch, Hans Purrmann (u.a. über das fehlende politische Interesse am Rückerwerb der Villa Romana, Villa Massimo und Olevano), RA Joachim Rappold (u.a. über einen möglichen Rechtsstreit Georg Meistermanns mit einem katholischen Geistlichen, über Satzungsfragen und eine mögliche Vereinsauflösung), Edwin Redslob (über die Konkurrenz zwischen DKB und Berufsverbänden), Otto Ritschel (über sein Mißtrauen gegenüber der Leitung des DKB), Emy Roeder, Karl Rössing, Priska? und Toni Stadler, Frau Dr. Weidler (über Angriffe auf den DKB und seine Ausstellungen), Rudolf Weißauer, Gerhard Wendland (über Werkverkäufe), Fritz Winter (u.a. über Verbands-Interna, und die Auswirkungen der Wahlen auf die Arbeit des DKB, Mac Zimmermann (über Werkankäufe), mit dem Haus der Kunst München, dem Kulturkreis im Bundesverband der deutschen Industrie (u.a. über Werkankäufe), mit Fritz Irwahn vom Hamburger Kunstverein, mit dem Bischof von Passau (über den Konflikt um den von Josef Henselmann geschaffenen Stephanus-Altar im Passauer Dom), mit der Notgemeinschaft der Deutschen Kunst e.V. (u.a. über Unterstützung für Werner Heldt), mit dem "Spiegel" (über den Konflikt mit Pechstein und Hoffmann), mit dem Finanzamt für Körperschaften, dem Untersuchungsausschuß freiheitlicher Juristen (über die politische Haltung von Volwahsen), mit der Redaktion der "Zeit" (über den Artikel "Krach im Deutschen Künstlerbund") sowie mit verschiedenen Galerien und Kunsthallen.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.