Franz von Waldeck, Administrator zu Osnabrück und Münster, tut kund, dass der Getreue Claeß von Monnickhusenn ihm zu Anfang seiner Kriegshandlungen gegen die Besatzer von Münster (wedder de innhebber unser stadt Munster) vierhundert Goldgulden geliehen hat. Aus dem Amt Rheine (Ampte to Renne) werden jährlich zwanzig Goldgulden zurückgezahlt. Vorgenannter von Mönninghausen hat zu seiner Amtszeit in Ahnes und Bevergern dem Vorgänger im Amt des Bischofs, Friedrich von Wied, und Franz von Waldeck selbst zudem weitere vierhundert Goldgulden vorgestreckt, welches er dem Bischof beweisen und worüber er Rechenschaft ablegen konnte. Franz von Waldeck und das Domkapitel haben nun insgesamt 800 Goldgulden Schulden bei von Mönninghausen, für die sie ihm den Hof zu Hollenborne im Kirchspiel Schüttorf (Schuttorpe) in der Bauerschaft Samern (Sameren) mit allem Besitz und Gerechtigkeiten als Pfand bis zur Ablöse der Summe verschreiben. Siegelankündigung des Ausstellers In dem jare unses Heren dusent vyffhundert negenundderttich am dinxedage na dem sundage reminiscere