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Kork, Amt und Waldgenossenschaft (Bestand)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Kork, Amt und Waldgenossenschaft
1312-1860
Überlieferungsgeschichte
Das hanau-lichtenbergische Amt Willstätt umfaßte die Orte Auenheim, Eckartsweier, Kork, Legelshurst, Sand und Willstätt. 1803 fiel es an Baden. 1807 wurde Kork Sitz eines neueingerichteten Amts. Die Korker Waldgenossenschaft bestand aus den Gemeinden Appenweier, Bischofsheim, Bodersweier, Diersheim, Hohbühn, Holzhausen, Kork, Legelshurst, Linx, Neumühl, Odelshofen, Querbach, Sand, Windschläg und Zierolshofen. 1813 wurde der Wald auf die Anteilseigner aufgeteilt.
Inhalt und Bewertung
Die Akten des Bestands entstammen größtenteils den Registraturen des Amts Willstätt, der hanau-lichtenbergischen Verwaltung in Buchsweiler und der Regierung in Darmstadt (vgl. Bestände 112 Hanau-Lichtenberg, 158 Amt Lichtenau und 174 Amt Rheinbischofsheim).
Bestandsgeschichte: Das hanau-lichtenbergische Amt Willstätt umfaßte die Orte Auenheim, Eckartsweier, Kork, Legelshurst, Sand und Willstätt. 1803 fiel es an die Markgrafschaft Baden. 1807 wurde Kork Sitz eines neueingerichteten Amts. Die Korker Waldgenossenschaft bestand aus den Gemeinden Appenweier, Bischofsheim, Bodersweier, Diersheim, Hohbühn, Holzhausen, Kork, Legelshurst, Linx, Neumühl, Odelshofen, Querbach, Sand, Windschläg und Zierolshofen. 1813 wurde der Wald auf die Anteilseigner aufgeteilt. Der Bestand 105 wurde im Jahr 1954 von Julius Kastner erschlossen. Im Rahmen eines Beständeaustauschs wurden im Jahr 2000 die Nr. 41, 59, 97, 121, 200, 213 und 229 an das Staatsarchiv Freiburg abgegeben. 2020 erfolgte die Konversion des analogen Findmittels durch Sigrun Gees. Die Korrektur und Redaktion des Online-Findmittels besorgte Gabriele Wüst 2020. Die Schlussredaktion der Titelaufnahmen erfolgte durch René Gilbert 2023. Die Unterlagen wurden abschließend signiert und archivfachlich verpackt. Der Bestand 105 enthält insgesamt 228 Verzeichnungseinheiten. Karlsruhe im März 2023 Dr. René Gilbert
Literatur: Fritz Eyer, Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202-1480. Untersuchungen über den Besitz, die Herrschaft und die Hausmachtpolitik eines oberrheinischen Herrengeschlechts, 2. Aufl., Bad Neustadt an der Saale 1985 Frithjof Dilli, Verfassung und Verwaltung der hessischen Grafschaft Hanau-Lichtenberg im 18. Jahrhundert, Freiburg 1990, S. 197-238 Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 293 [Mit Stand vor der Abgabe der Archivalien an das Staatsarchiv Freiburg]
228 Akten (Nr. 1-235)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S.293
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.