Gutsarchiv Moisling (Bestand)
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05.6-3
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 05 Private Archive >> 05.6 Gutsarchive
1513-1817
Erschließungszustand, Umfang: Verzeichnis (ca. 1930), in: ASA Interna Landgüter in Holstein, Ablieferungsliste (1953), z. T. noch unverzeichnet
3 lfm
Verwandte Verzeichnungseinheiten: ASA Interna Landgüter in Holstein
Vorwort: Durch den Ankauf des Gutes Moisling 1762 für die Stadt wurde an den Käufer auch das Gutsarchiv Moisling übergeben. Der größte Teil dieses Archivs geriet später in die Senatsakten und wurde dort von Dr. Fink unter Landgüter in Holstein Moisling (auch Gudow) gesondert verzeichnet. Der jetzt hier aufgenommene Rest dieses Archivs wurde den Akten der Stadtkasse entnommen. Nach Rückkehr der Senatsakten wird hiermit der Aktenbestand des Gutsarchivs in den Landgütern in Holstein zu vereinigen und neu zu ordnen sein. Aus diesem Grunde werden auch die vorhandenen Stücke einfach chronologisch aufgenommen.
Eingrenzung und Inhalt: Eigentum, Familien Lüneburg, v. Wedderkop, v. Brockdorff, Pachtsachen, Leute, Liegenschaften, Gericht, Juden
3 lfm
Verwandte Verzeichnungseinheiten: ASA Interna Landgüter in Holstein
Vorwort: Durch den Ankauf des Gutes Moisling 1762 für die Stadt wurde an den Käufer auch das Gutsarchiv Moisling übergeben. Der größte Teil dieses Archivs geriet später in die Senatsakten und wurde dort von Dr. Fink unter Landgüter in Holstein Moisling (auch Gudow) gesondert verzeichnet. Der jetzt hier aufgenommene Rest dieses Archivs wurde den Akten der Stadtkasse entnommen. Nach Rückkehr der Senatsakten wird hiermit der Aktenbestand des Gutsarchivs in den Landgütern in Holstein zu vereinigen und neu zu ordnen sein. Aus diesem Grunde werden auch die vorhandenen Stücke einfach chronologisch aufgenommen.
Eingrenzung und Inhalt: Eigentum, Familien Lüneburg, v. Wedderkop, v. Brockdorff, Pachtsachen, Leute, Liegenschaften, Gericht, Juden
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 10:12 MESZ