55. Landwehr-Infanterie-Brigade 55. gemischte Landwehr Brigade Stab der Kommandantur der Festung Neubreisach und der Oberrheinbefestigung (Brigade von Beck) (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 31
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Krieg >> XIV. (Badisches) Armeekorps >> Brigaden
1914-1918
Überlieferungsgeschichte
Die 55. Landwehr-Infanterie-Brigade wurde 1914 zunächst als 51. (württembergische) gemischte Landwehr-Infanterie-Brigade aufgestellt. Im April 1915 wurde das Personal dieser Formation für die (neue) 55. Landwehr-Infanterie-Brigade verwendet. Am 2. Oktober 1918 wurde der Brigadestab aufgelöst.
Die im Verband der Deckungstruppen am Oberrhein 1914 gebildete 55. gemischte Landwehr-Brigade wurde im April 1915 in die (neue) 51. Landwehr-Infanterie-Brigade überführt. Teilweise ist von der ursprünglichen 55. gemischten Landwehr-Brigade ebenfalls Schriftgut in diesem Bestand überliefert.
Inhalt und Bewertung
Es handelt sich um die Kriegsakten der 55. Landwehr-Infanterie-Brigade für den Zeitraum des 1. Weltkriegs bis zur Auflösung des Stabes.
Inhaltlich besteht der Bestand vor allem aus der Überlieferung der allgemeinen internen Verwaltung einer größeren militärischen Einheit, ihren Gefechten und Bewegungen und der Gewährleistung der permanenten Kampfbereitschaft. Besonders nennenswert sind die Aktengruppen über die militärischen Operationen, die Kampfhandlungen, die militärischen Befehle, die Kriegstagebücher und die militärische Ausbildung. Außerdem ist ein Faszikel des Stabes der Kommandantur der Festung Neubreisach und der Oberrheinbefestigung im Bestand archiviert.
55. Landwehr-Infanterie-Brigade: Die 55. Landwehr-Infanterie-Brigade entstand aus der bei der Mobilmachung aufgestellten 51. (württembergischen) gemischten Landwehr-Infanterie-Brigade, deren Personal im April 1915 für den Stab der 55. Landwehr-Infanterie-Brigade verwendet wurde. Der Stab wurde zunächst auf dem westlichen Kriegsschauplatz im Bereich der Armeeabteilung B eingesetzt. Ab Mai 1917 wurde die Brigade mit der ihr vorgesetzten 12. Landwehr-Division auf den östlichen Kriegsschauplatz verlegt, bevor sie im März 1918 wieder auf das westliche Schlachtfeld zurückverlegt wurde. Am 2. Oktober 1918 wurde der Brigadestab aufgelöst. Die Brigade unterstand folgenden höheren Verbänden: Aufstellung bis 30.12.1915 12. Landwehr-Division 31.12.1915 bis 16.01.1916 bayerische 8. Reserve-Division 17.01.1916 bis 23.02.1918 12. Landwehr-Division 24.02.1918 bis 28.02.1918 k.u.k. V. Korps 20.03.1918 bis 02.10.1918 301. Infanterie-Division . Die Formation wurde seit der Aufstellung bis zur Auflösung von Generalleutnant Karl Frech befehligt.
55. gemischte Landwehr Brigade: Die im Verband der Deckungstruppen am Oberrhein ab dem 01.08.1914 gebildete 55. gemischte Landwehr-Brigade wurde im April 1915 in die (neue) 51. Landwehr-Infanterie-Brigade überführt. Das Schriftgut der 51. Landwehr-Infanterie-Brigade ist im Hauptstaatsarchiv Stuttgart überliefert. Die Formation wurde seit der Aufstellung bis zur Umwandlung in die 51. Landwehr-Infanterie-Brigade von Generalleutnant August Mathy befehligt.
Bestandsgeschichte: Nach Kriegsende verblieben die Akten im Bereich des XIV. Armeekorps. Ab Januar 1920 wurde mit der Einrichtung eines Archivs des XIV. Armeekorps begonnen, in dem die Archive der Abwicklungsstellen zusammengeführt wurden. Im Herbst 1920 zog das Korpsarchiv in die Infanteriekaserne Heilbronn um. Ab Januar 1921 trat das Korpsarchiv unter der Bezeichnung Aktenverwaltung XIV in den Geschäftsbereich des Reichsministeriums des Innern, bevor es am 1. April 1921 als Archivzweigstelle Heilbronn dem Reichsarchiv in Potsdam eingegliedert wurde. Infolge der Vereinigung der Reichsarchivzweigstellen Heilbronn und Stuttgart gelangten die Bestände im Jahr 1924 nach Stuttgart. Die Württembergische Archivdirektion, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Verwaltung der Bestände des Heeresarchivs Stuttgart übernahm, gab in den Jahren 1947 bis 1949 die Überlieferung des XIV. Armeekorps an das Generallandesarchiv Karlsruhe ab. Eine sehr ausführliche Bestandsgeschichte ist im Vorwort des Stellvertretenden Generalkommandos des XIV. Armeekorps (Bestand 456 F 8) enthalten. Der Bestand umfasst 124 Faszikel mit einem Umfang von 2,60 laufenden Metern. Außerdem ist im Bestand ein Faszikel mit der Provenienz des Stabes der Kommandantur der Festung Neubreisach und der Oberrheinbefestigung (Brigade von Beck) überliefert.
Literaturhinweise: Die Badener im Weltkrieg 1914/18, bearbeitet von Wilhelm Müller-Loebnitz, Karlsruhe 1935. Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648-1939, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, München 1983. Fenske, Hans: Die Verwaltung im Ersten Weltkrieg, in: Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3, Stuttgart 1984, S. 866-908. Fischer, Joachim: Zehn Jahre Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 37 (1978), S. 362-368. Jäger, Harald: Das militärische Archivgut in der Bundesrepublik für die Zeit von 1871 bis 1919, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1968/2, S. 135-138. Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, bearbeitet von Joachim Fischer (Veröffentlichung der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 31), Stuttgart 1983.
Die 55. Landwehr-Infanterie-Brigade wurde 1914 zunächst als 51. (württembergische) gemischte Landwehr-Infanterie-Brigade aufgestellt. Im April 1915 wurde das Personal dieser Formation für die (neue) 55. Landwehr-Infanterie-Brigade verwendet. Am 2. Oktober 1918 wurde der Brigadestab aufgelöst.
Die im Verband der Deckungstruppen am Oberrhein 1914 gebildete 55. gemischte Landwehr-Brigade wurde im April 1915 in die (neue) 51. Landwehr-Infanterie-Brigade überführt. Teilweise ist von der ursprünglichen 55. gemischten Landwehr-Brigade ebenfalls Schriftgut in diesem Bestand überliefert.
Inhalt und Bewertung
Es handelt sich um die Kriegsakten der 55. Landwehr-Infanterie-Brigade für den Zeitraum des 1. Weltkriegs bis zur Auflösung des Stabes.
Inhaltlich besteht der Bestand vor allem aus der Überlieferung der allgemeinen internen Verwaltung einer größeren militärischen Einheit, ihren Gefechten und Bewegungen und der Gewährleistung der permanenten Kampfbereitschaft. Besonders nennenswert sind die Aktengruppen über die militärischen Operationen, die Kampfhandlungen, die militärischen Befehle, die Kriegstagebücher und die militärische Ausbildung. Außerdem ist ein Faszikel des Stabes der Kommandantur der Festung Neubreisach und der Oberrheinbefestigung im Bestand archiviert.
55. Landwehr-Infanterie-Brigade: Die 55. Landwehr-Infanterie-Brigade entstand aus der bei der Mobilmachung aufgestellten 51. (württembergischen) gemischten Landwehr-Infanterie-Brigade, deren Personal im April 1915 für den Stab der 55. Landwehr-Infanterie-Brigade verwendet wurde. Der Stab wurde zunächst auf dem westlichen Kriegsschauplatz im Bereich der Armeeabteilung B eingesetzt. Ab Mai 1917 wurde die Brigade mit der ihr vorgesetzten 12. Landwehr-Division auf den östlichen Kriegsschauplatz verlegt, bevor sie im März 1918 wieder auf das westliche Schlachtfeld zurückverlegt wurde. Am 2. Oktober 1918 wurde der Brigadestab aufgelöst. Die Brigade unterstand folgenden höheren Verbänden: Aufstellung bis 30.12.1915 12. Landwehr-Division 31.12.1915 bis 16.01.1916 bayerische 8. Reserve-Division 17.01.1916 bis 23.02.1918 12. Landwehr-Division 24.02.1918 bis 28.02.1918 k.u.k. V. Korps 20.03.1918 bis 02.10.1918 301. Infanterie-Division . Die Formation wurde seit der Aufstellung bis zur Auflösung von Generalleutnant Karl Frech befehligt.
55. gemischte Landwehr Brigade: Die im Verband der Deckungstruppen am Oberrhein ab dem 01.08.1914 gebildete 55. gemischte Landwehr-Brigade wurde im April 1915 in die (neue) 51. Landwehr-Infanterie-Brigade überführt. Das Schriftgut der 51. Landwehr-Infanterie-Brigade ist im Hauptstaatsarchiv Stuttgart überliefert. Die Formation wurde seit der Aufstellung bis zur Umwandlung in die 51. Landwehr-Infanterie-Brigade von Generalleutnant August Mathy befehligt.
Bestandsgeschichte: Nach Kriegsende verblieben die Akten im Bereich des XIV. Armeekorps. Ab Januar 1920 wurde mit der Einrichtung eines Archivs des XIV. Armeekorps begonnen, in dem die Archive der Abwicklungsstellen zusammengeführt wurden. Im Herbst 1920 zog das Korpsarchiv in die Infanteriekaserne Heilbronn um. Ab Januar 1921 trat das Korpsarchiv unter der Bezeichnung Aktenverwaltung XIV in den Geschäftsbereich des Reichsministeriums des Innern, bevor es am 1. April 1921 als Archivzweigstelle Heilbronn dem Reichsarchiv in Potsdam eingegliedert wurde. Infolge der Vereinigung der Reichsarchivzweigstellen Heilbronn und Stuttgart gelangten die Bestände im Jahr 1924 nach Stuttgart. Die Württembergische Archivdirektion, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Verwaltung der Bestände des Heeresarchivs Stuttgart übernahm, gab in den Jahren 1947 bis 1949 die Überlieferung des XIV. Armeekorps an das Generallandesarchiv Karlsruhe ab. Eine sehr ausführliche Bestandsgeschichte ist im Vorwort des Stellvertretenden Generalkommandos des XIV. Armeekorps (Bestand 456 F 8) enthalten. Der Bestand umfasst 124 Faszikel mit einem Umfang von 2,60 laufenden Metern. Außerdem ist im Bestand ein Faszikel mit der Provenienz des Stabes der Kommandantur der Festung Neubreisach und der Oberrheinbefestigung (Brigade von Beck) überliefert.
Literaturhinweise: Die Badener im Weltkrieg 1914/18, bearbeitet von Wilhelm Müller-Loebnitz, Karlsruhe 1935. Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648-1939, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, München 1983. Fenske, Hans: Die Verwaltung im Ersten Weltkrieg, in: Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3, Stuttgart 1984, S. 866-908. Fischer, Joachim: Zehn Jahre Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 37 (1978), S. 362-368. Jäger, Harald: Das militärische Archivgut in der Bundesrepublik für die Zeit von 1871 bis 1919, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1968/2, S. 135-138. Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, bearbeitet von Joachim Fischer (Veröffentlichung der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 31), Stuttgart 1983.
124 Archivalieneinheiten
Bestand
Die Badener im Weltkrieg 1914/18, bearbeitet von Wilhelm Müller-Loebnitz, Karlsruhe 1935.
Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648-1939, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, München 1983.
Fenske, Hans: Die Verwaltung im Ersten Weltkrieg, in: Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3, Stuttgart 1984, S. 866-908.
Fischer, Joachim: Zehn Jahre Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 37 (1978), S. 362-368.
Jäger, Harald: Das militärische Archivgut in der Bundesrepublik für die Zeit von 1871 bis 1919, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1968/2, S. 135-138.
Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, bearbeitet von Joachim Fischer (Veröffentlichung der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 31), Stuttgart 1983.
Deutsche Militärgeschichte in sechs Bänden 1648-1939, hrsg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Freiburg, München 1983.
Fenske, Hans: Die Verwaltung im Ersten Weltkrieg, in: Deutsche Verwaltungsgeschichte, Bd. 3, Stuttgart 1984, S. 866-908.
Fischer, Joachim: Zehn Jahre Militärarchiv des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 37 (1978), S. 362-368.
Jäger, Harald: Das militärische Archivgut in der Bundesrepublik für die Zeit von 1871 bis 1919, in: Militärgeschichtliche Mitteilungen 1968/2, S. 135-138.
Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, bearbeitet von Joachim Fischer (Veröffentlichung der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, Bd. 31), Stuttgart 1983.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST
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- Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) (Archival tectonics)
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- XIV. (Badisches) Armeekorps (Archival tectonics)
- Brigaden (Archival tectonics)
- 55. Landwehr-Infanterie-Brigade 55. gemischte Landwehr Brigade Stab der Kommandantur der Festung Neubreisach und der Oberrheinbefestigung (Brigade von Beck) (Archival holding)