1.3.6.24 Zusammengefasster Bestand Schulen (Bestand)
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Stadtarchiv Leipzig (Archivtektonik) >> 1 Städtische Körperschaften und deren nachgeordnete Einrichtungen >> 1.3 Städtische Einrichtungen und Betriebe >> 1.3.6 Bildungswesen
1886 - 2001
Bestandsgeschichte: Nach 1990 übernahm das Stadtarchiv Unterlagen aus verschiedenen Bildungseinrichtungen, die bereits geschlossen worden waren oder vor einer Umbildung standen. Dabei handelte es sich meist um Akten, die zunächst aus rechtlichen Gründen befristet aufzubewahren waren. Ein Großteil der Unterlagen wurde nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen sukzessive der Vernichtung zugeführt bzw. im Zuge der Bestandsbearbeitung ausgesondert.
Der Umfang der als Archivgut bewerteteten Unterlagen einzelner Einrichtungen war zum Teil sehr gering, so dass es sinnvoll erschien, dafür einen zusammengefassten Bestand zu bilden. Bei der Erschließung in der Archivsofftware Faust wurde die jeweilige Provenienz ausgewiesen. Zur Zeit enthält dieser Bestand Dokumente aus dem König-Albert-Gymnasiuem, dem Schillergymnasium, der Felix-Klein-Schule (ehemals 19. POS), der 96. Grundschule, der Nikolai-Rumjanzew-Oberschule und der POS Goetheschule.
Bestandsgeschichte: Schillergymnasium:
Ostern 1909 wurde auf der Frickestraße das Schiller-Realgymnasium, ab Dezember 1927 Schillerschule (Städt. Realgymnasium), später Oberschule für Jungen, eröffnet.
Im Bestand sind lückenhaft Abgangszeugnisse und Prüfungsunterlagen mit Zensurenlisten für die Schuljahre von 1911 bis 1945 überliefert.
König-Albert-Gymnasium
Nach ca. zweijähriger Bauzeit erfolgte zu Ostern 1880 die Eröffnung des an der Parthenstraße gelegenen Königlichen Gymnasiums, später König-Albert-Gymnasium. Durch die Kriegseinwirkungen waren die Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Gelände wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Garagenhof und Parkplatz genutzt.
Die Überlieferung umfasst neben einer Schülerkartei Referendarberichte, Lehrerakten und einzelne Zeugnisse.
Felix-Klein-Schule (Gymnasium), Portitzer Str. 1, 04318 Leipzig
Um 1840 wurde die Schule als erste Schule der damilgen Gemeinde Sellerhausen eröffnet. Erweituerungsbauten folgten 1885 und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nach 1945 befand sich in diesem Gebäude die 19. Volksschule bzw. die 19. POS: Mit einführung des Schulgesetzes des Freistaates Sachsen wurde das Gebäude Standort für die 19. Schule - Gymnasium und die 19. Schule - Grundschule. Seit April 1995 trug das Gymnasium den Namen Felix-Klein-Schule. Die Schule wurde ... geschlossen.
96. Grundschule, Am Kleinen Feld 3, 04205 Leipzig
Die Schule wurde 1982 erbaut. 1990 wurden die Räume der 96. POS "Otto Heckert" zur Verfügung gestellt. Seit 1992 war das Gebäude Standort für die 96. Schule - Grundschule, die 1997 geschlossen wurde.
POS Goetheschule, Schletterterstr. 7, 04107 Leipzig
Das Gebäude wurde 1878 als Höhere Mädchenschule eingeweiht. Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Schule unter der Leitung des Reformpädagogen Hugo Gaudig bekannt. Unter dem Namen Goetheschule wurde sie als Realgymnasium geführt. Im 2. Weltkrieg wurde die Schule stark zerstört, nach der Rekonstruktion als polytechnische Oberschule geführt. Nach 1991 entstand in diesem Gebäude das Evangelische Schulkzentrum mit Grund- und Mittelschule sowie Gymnasium.
Nikolai-Rumjanzew-Oberschule, Razelstr. 26, 04207 Leipzig
Die Schule im Bauhausstil wurde 1929 als 55. Volksschule für die Kinder der Meyerschen Siedlung eröffnet und zu dieser Zeit als modernste Schule Leipzigs. Nach 1945 wurde das Gebäude für die 55. Polytechnische Oberschule genutzt, die am 8.5.1968 den Namen des Widerstandskämpfers Nikolai Rumjanzews verliehen bekam. Seit 1992 befindet sich hier die 55. Mittelschule mit einem musischen Profil.
Signaturbeispiel: Schulen Nr. 1
Der Umfang der als Archivgut bewerteteten Unterlagen einzelner Einrichtungen war zum Teil sehr gering, so dass es sinnvoll erschien, dafür einen zusammengefassten Bestand zu bilden. Bei der Erschließung in der Archivsofftware Faust wurde die jeweilige Provenienz ausgewiesen. Zur Zeit enthält dieser Bestand Dokumente aus dem König-Albert-Gymnasiuem, dem Schillergymnasium, der Felix-Klein-Schule (ehemals 19. POS), der 96. Grundschule, der Nikolai-Rumjanzew-Oberschule und der POS Goetheschule.
Bestandsgeschichte: Schillergymnasium:
Ostern 1909 wurde auf der Frickestraße das Schiller-Realgymnasium, ab Dezember 1927 Schillerschule (Städt. Realgymnasium), später Oberschule für Jungen, eröffnet.
Im Bestand sind lückenhaft Abgangszeugnisse und Prüfungsunterlagen mit Zensurenlisten für die Schuljahre von 1911 bis 1945 überliefert.
König-Albert-Gymnasium
Nach ca. zweijähriger Bauzeit erfolgte zu Ostern 1880 die Eröffnung des an der Parthenstraße gelegenen Königlichen Gymnasiums, später König-Albert-Gymnasium. Durch die Kriegseinwirkungen waren die Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Gelände wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Garagenhof und Parkplatz genutzt.
Die Überlieferung umfasst neben einer Schülerkartei Referendarberichte, Lehrerakten und einzelne Zeugnisse.
Felix-Klein-Schule (Gymnasium), Portitzer Str. 1, 04318 Leipzig
Um 1840 wurde die Schule als erste Schule der damilgen Gemeinde Sellerhausen eröffnet. Erweituerungsbauten folgten 1885 und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nach 1945 befand sich in diesem Gebäude die 19. Volksschule bzw. die 19. POS: Mit einführung des Schulgesetzes des Freistaates Sachsen wurde das Gebäude Standort für die 19. Schule - Gymnasium und die 19. Schule - Grundschule. Seit April 1995 trug das Gymnasium den Namen Felix-Klein-Schule. Die Schule wurde ... geschlossen.
96. Grundschule, Am Kleinen Feld 3, 04205 Leipzig
Die Schule wurde 1982 erbaut. 1990 wurden die Räume der 96. POS "Otto Heckert" zur Verfügung gestellt. Seit 1992 war das Gebäude Standort für die 96. Schule - Grundschule, die 1997 geschlossen wurde.
POS Goetheschule, Schletterterstr. 7, 04107 Leipzig
Das Gebäude wurde 1878 als Höhere Mädchenschule eingeweiht. Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Schule unter der Leitung des Reformpädagogen Hugo Gaudig bekannt. Unter dem Namen Goetheschule wurde sie als Realgymnasium geführt. Im 2. Weltkrieg wurde die Schule stark zerstört, nach der Rekonstruktion als polytechnische Oberschule geführt. Nach 1991 entstand in diesem Gebäude das Evangelische Schulkzentrum mit Grund- und Mittelschule sowie Gymnasium.
Nikolai-Rumjanzew-Oberschule, Razelstr. 26, 04207 Leipzig
Die Schule im Bauhausstil wurde 1929 als 55. Volksschule für die Kinder der Meyerschen Siedlung eröffnet und zu dieser Zeit als modernste Schule Leipzigs. Nach 1945 wurde das Gebäude für die 55. Polytechnische Oberschule genutzt, die am 8.5.1968 den Namen des Widerstandskämpfers Nikolai Rumjanzews verliehen bekam. Seit 1992 befindet sich hier die 55. Mittelschule mit einem musischen Profil.
Signaturbeispiel: Schulen Nr. 1
Laufmeter: 6,98
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gilt die Archivsatzung des Stadtarchivs Leipzig.
13.08.2025, 09:31 MESZ