Weistum der Schöffen zu Wiesbaden, zu Mosbach und Biebrich, zu Schierstein, Naurod, Kloppenheim, Auringen, Bierstadt, Rambach und zu Erbenheim über die Rechte der Brüder Adolf und Johann Grafen von Nassau diesseits der Höhe, mit gesonderter Aussage der Schöffen von Mosbach und Biebrich über die mit dem Kartäuserkloster vor Mainz strittige Rheinaue, genannt Salzauer Sand bzw. Salzsand zwischen Kastel und dem Salzbach.
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Weistum der Schöffen zu Wiesbaden, zu Mosbach und Biebrich, zu Schierstein, Naurod, Kloppenheim, Auringen, Bierstadt, Rambach und zu Erbenheim über die Rechte der Brüder Adolf und Johann Grafen von Nassau diesseits der Höhe, mit gesonderter Aussage der Schöffen von Mosbach und Biebrich über die mit dem Kartäuserkloster vor Mainz strittige Rheinaue, genannt Salzauer Sand bzw. Salzsand zwischen Kastel und dem Salzbach.
137, in U 52
137 Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden
Nassau Usingen: Herrschaft Wiesbaden >> Urkunden >> 1350 bis 1399
1360 Januar 31
inseriert in ein Notariatsinstrument über die Bestätigung dieses Weistums durch Schultheißen und Schöffen der beteiligten Gemeinden von 1360 Februar 14 (des nehsten freitags nach dem sontag als man singet Exurge), Abschrift fol. 11r im Fragment eines Kopialbuchs bei U 52, 16. Jh., Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1360 uf den freitag vor unser frauen tag purificationis
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann von Lorch, Clas Hut, Marsilius von Reifenberg, Heinrich von der Erlen, Sifrid von Rheinberg, Markolf von Lindau, Ritter Heinrich Moncher, Heinz zum Jungen Schultheiß zu Oppenheim, Clas Badenheim Bürgermeister [ohne Ortsangabe], Petermann zum Schaden, Voltze zum Rinwaden (Rynewaden), Bürger zu Mainz, Dielmann von Frauenstein, Heinrich von Lindau genannt Hernschinbach, Cuntz von Frauenstein, Johann von Glimmental (Glimendal), Clesgin von Scharfenstein, Wilhelm Heppe (Hepe), Heinrich von Polch (Polche), Gerhard von Bermbach [Bernbach], Gerlach Gademar von Dodenhausen, Sitmerkin von Idstein (Etginstein), Gottfried von Bierstadt, Johann von Bergen, Dietrich von Rheinberg ? (Rinbowe), Edelknecht
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Petermann zum Schaden, Voltze zum Rinwaden, Bürger zu Mainz, Arnold von Mosbach, Heinrich Scheffer von Biebrich, Konrad Zolner von Biebrich, Bruder Clas vom Kloster Klarenthal und Wigand Steinkopf
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann von Lorch, Clas Hut, Marsilius von Reifenberg, Heinrich von der Erlen, Sifrid von Rheinberg, Markolf von Lindau, Ritter Heinrich Moncher, Heinz zum Jungen Schultheiß zu Oppenheim, Clas Badenheim Bürgermeister [ohne Ortsangabe], Petermann zum Schaden, Voltze zum Rinwaden (Rynewaden), Bürger zu Mainz, Dielmann von Frauenstein, Heinrich von Lindau genannt Hernschinbach, Cuntz von Frauenstein, Johann von Glimmental (Glimendal), Clesgin von Scharfenstein, Wilhelm Heppe (Hepe), Heinrich von Polch (Polche), Gerhard von Bermbach [Bernbach], Gerlach Gademar von Dodenhausen, Sitmerkin von Idstein (Etginstein), Gottfried von Bierstadt, Johann von Bergen, Dietrich von Rheinberg ? (Rinbowe), Edelknecht
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Petermann zum Schaden, Voltze zum Rinwaden, Bürger zu Mainz, Arnold von Mosbach, Heinrich Scheffer von Biebrich, Konrad Zolner von Biebrich, Bruder Clas vom Kloster Klarenthal und Wigand Steinkopf
Signatur in Vorlage doppelt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ