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Trebur: Äbtissin Gerdrudis, Priorin Benigna und der Konvent von Sion verkaufen einmütig und mit Zustimmung ihres Vaters von Weiler-Bettnach in der...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Starkenburg >> 18 Orte, Buchstabe T >> 18.3 Trebur
1277 April 22
Mainz, Deutschhaus
Ausf., Pergament, Siegel abhängend, grün, spitzoval Siegelbild: auf Dreiberg Madonna mit Kind thronend, beseitet von Kirchtürmen, darunter stehende Figur mit Palmzweig (rechts) und Gefäß (links) Umschrift: SE ET CONVENT MONIALIU (...)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: in Superiori Vlersheim apud Wormatiam a. d. M CC LX XVII X kal. maii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Trebur: Äbtissin Gerdrudis, Priorin Benigna und der Konvent von Sion verkaufen einmütig und mit Zustimmung ihres Vaters von Weiler-Bettnach in der Metzer Diözese sowie des Masung alle ihre Güter in Trebur dem Komthur und den Brüdern des Deutschen Hauses in Mainz zu dem Recht, wie sie sie besessen haben und unbelastet um 80 Mark Kölner Pfennige, die sie zum Nutzen ihrer Kirche verwenden werden. Sie verzichten - außer bei Zahlungsverzug - auf die Inanspruchnahme geistlicher oder weltlicher Zwangsmittel gegenüber den Käufern (Regest nach V. Rödel).
Vermerke (Urkunde): Literatur: Volker RÖDEL, Regesten zur Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Sion, in: Alzeyer Geschichtsblätter 25 (1990), Nr. 30, S. 14
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.