Bischof Bruno von Naumburg bezeugt, dass der Ritter Albert Knut der Kirche Naumburg drei Hufen in Großkorbetha (Korwethe maiori) gegeben und von ihm zu Lehen zurückerhalten habe. Dafür übergibt der Bischof auf Bitten Alberts dem Kloster Langendorf (Langendorph) folgende Güter, die der Propst Konrad, die Äbtissin Margarete und der Priester Franko für 40 Mark von Albert gekauft haben und welche dieser dem Bischof aufgelassen hat: zwei Hufen in Obergreißlau (superiori Grizlawe) mit einem Jahreszins von je 8 Scheffeln Weizen und Gerste und je 16 Scheffeln Roggen und Hafer, einen hier zugehörigen Hof mit einem Zins von 6 Schillingen und acht Hühnern und einen andern dazugehörigen Hof mit einem Zins von 4 Schillingen und ebensoviel Hühnern. Hiervon sollen der Zins von einer Hufe und den zwei halben Höfen dem Priester Franko auf Lebenszeit zustehen, nach seinem Tode erhält die Hälfte dieses Zinses seine Dienerin Richmud. Nach deren Tod fällt der Zins wieder an das Kloster zurück. Dompropst Bruno, Domdekan Kunemund und das ganze Kapitel geben ihre Zustimmung.