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G 111 - Evangelisches Pfarramt Nellingen (Alb) (Bestand)
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Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> G - Pfarrarchive >> Orte mit N
1498-1991
Einleitung: ===== Ortsgeschichte und Ortskirchengeschichte =====
Nellingen ist ein um einen großen Platz sich gruppierendes Haufendorf mit einem Neubaugebiet im Norden. Der Ort, gelegen an der ehem. "Zigeunerhochsträß", wurde auch Nallingen oder Nallingin (1221) genannt und war Lehen des Klosters Ellwangen. Im 13. Jahrhundert gehörte Nellingen zunächst derer von Nellingen, einer vom 12. Bis zum 15. Jahrhundert archivalisch belegten Niederadelsfamilie, die ein Zweig der von Bernstadt und von Reußenstein gewesen war, danach den Grafen von Helfenstein. Letztere erlangten 1372 von Kaiser Karl V. neben dem Recht auf Stock und Galgen vor allem das Marktrecht, das Nellingen aber schon drei Jahre später an das Kloster Blaubeuren verkaufen musste. Der Ort wurde von zahlreichen Bränden erfasst, so in den Jahren 1643, 1696 und 1729. 1688 wurde Nellingen von den Franzosen gänzlich in Asche gelegt. Nellingen fiel bis 1482 an die Reichsstadt Ulm und war ein ulmisches Amt, dem von 1744 bis 1774 die Ämter Merklingen, Aufhausen und Türkheim mit Wittingen, Amstetten und Oppingen angegliedert wurden. 1803 fiel Nellingen zunächst an Bayern, 1810 dann an Württemberg. Es gehörte von nun an zum Oberamt Blaubeuren, seit 1938 dann aber zum Landkreis Ulm.
Seit 1275 sind Kirche und Pfarrei belegt, das Patrozinium des Hl. Andreas bestand seit 1515. Die spätgotische Chorturmkirche wurde 1878 unter Erhalt der spätgotischen Holzdecke von 1492 erneuert. Die barocken geschnitzten Türflügel stammen aus der Zeit um 1700.
Oppingen ist östlich des Ortes Nellingen gelegen. Das kleine, nach chronikalischer Überlieferung erstmals 1108 erwähnte Dorf gehörte zunächst zu Althelfenstein, wurde 1382 an Ulm verpfändet und schließlich 1396 verkauft. Bis 1649 war es dem Amt Amstetten, danach bis 1774 dem Amt Türkheim und schließlich dem Amt Nellingen zugeordnet. Ebenso wie Nellingen fiel auch Oppingen 1803 an Bayern und 1810 an Württemberg. Es wurde dann zunächst dem Oberamt Geislingen unterstellt und gehörte seit 1938 zum Landkreis Ulm. Die Michaelskirche war schon immer Filial von Nellingen und wurde zeitgleich mit Nellingen reformiert. Es handelt sich um einen spätgotischen Kirchenbau, der im 18. Jahrhundert im Inneren barock verändert wurde. Die Kirche erhielt 1591 einen neuen Turm.
===== Bestandsbeschreibung =====
Die historische Überlieferung der Kirchengemeinde gliedert sich in die Hauptgattungen Amtsbücher, Akten (ältere Abteilung bis 1900 und jüngere Abteilung ab 1901), sowie Rechnungen und Drucksachen. Der Bestand umfasst insgesamt 232 Bestellnummern, was ca. 6 laufenden Regalmetern entspricht. In der Zeit von 1560 bis 1990 wurden insgesamt 6 Kirchenbücher angelegt. Das älteste Kirchenbuch ist das bereits 1560 einsetzende Mischbuch, das die Tauf-, Toten-, Ehe-, und Kommunikantenregister bis spätestens 1599 enthält und in denen namentlich alle Tauf- und Sterbedaten und Eheschließungen registriert und zudem alle Namen derjenigen Personen festgehalten sind, die in diesem Zeitraum zum Abendmahl gingen. Weitere und gleichsam interessante Dokumente des Pfarrarchivs sind die ab 1498 erstellten Listen der Amtmänner, Anwälte und Schulmeister und die Pfarrerlisten, die von 1531 an bis 1965 geführt wurden und eine wertvolle Quelle in Bezug auf die Aufeinanderfolge der einzelnen Personen darstellt. Den zeitlichen Schnitt zur Gegenwart bildet prinzipiell das Jahr 1966, wenngleich bei diesem Datum anzumerken gilt, dass bei der Einholung des Pfarrarchivs auch viele Akten aus späterer Zeit mit abgegeben wurden, um den gesamten Bestand nicht gänzlich zu zerpflücken.
Aufgrund eines Kirchengemeinderatsbeschlusses wurde das Pfarrarchiv 2010 zur Verwahrung und Verwaltung an das Landeskirchliche Archiv Stuttgart abgegeben. Der gesamte Bestand der Überlieferung wurde von Frau Barbara Stein-Bollinger 2011 im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart gesichtet, geordnet und verzeichnet und dabei elektronisch erfasst. Die Abschlussredaktion, welche die Klassifikation des gesamten Bestandes und die Vergabe der Bestell- und Ordnungsnummern beinhaltet, erfolgte schließlich im Februar 2012 durch Dr. Anette Pelizaeus.
Ausgenommen der historischen Kirchenbücher können die Archivalien während der Öffnungszeiten im Lesesaal des Landeskirchlichen Archivs eingesehen und erforscht werden. Vereinzelt müssen dabei Sperrfristen beachtet werden. Die Originalkirchenbücher sind zwar für die Benutzung aus Bestanderhaltungsgründen gesperrt, doch stehen allen Forscherinnen und Forschern die verfilmten Kirchenbücher im Mikrofilmlesesaal des Landeskirchlichen Archivs zur Verfügung, die zudem auch ausgeliehen werden können (Filmnummern KB 830 - 832).
===== Das Pfarrarchiv als Quelle für die Heimat- und Familienforschung =====
Interessante Einblicke in die Kirchengeschichte des Ortes liefern neben den Kirchenbüchern aus dem Bestand der Amtsbücher mit wertvollen Informationen zu Familien-, Tauf-, Konfirmations- und Sterbesachen von Personen oder Familien, die bis einschließlich des dritten Viertels des 19. Jahrhunderts in Nellingen gelebt haben auch die Akten. Diese berichten vornehmlich über die Pfarrer und die Pfarrstelle, die kirchliche Vermögensverwaltung, die Gemeinde und das Gemeindeleben, über die Vereine und Anstalten sowie das Verhältnis zu anderen kirchlichen und nichtkirchlichen Einrichtungen und Institutionen. Wichtig sind die Pfarrbeschreibungen, die meist von den Ortsgeistlichen selbst zur Erleichterung des Visitationswesens verfasst wurden und einen Gesamtüberblick über die Geschichte der Kirche, die Organisation der Kirchenverwaltung und das Gemeindeleben liefern. Im Rahmen der ortskirchlichen Vermögensverwaltung treten besonders die in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Restaurierungs- und Renovierungsmaßnahmen der Kirche und des Pfarrgebäudes hervor, wobei in den Akten gerade der bisweilen schwierige Weg von der Planung bis zur Realisierung eines Bauprojektes erkennbar wird. Als Besonderheit des Pfarrarchivs darf gewertet werden, dass es auch Akten zum Kirchenkampf in den Jahren 1933 bis 1943 enthält, da dieser Zeitraum meist eher spärlich dokumentiert ist. Es fällt insgesamt auf, dass die archivalische Überlieferung aus der Zeit vor dem 19. Jahrhundert erheblich geringer ausfällt als die vom ausgehenden 19. Jahrhundert an, als gerade auch die großen Renovierungsarbeiten des Kirchengebäudes einsetzen.
===== Weitere Quellen =====
Landeskirchliches Archiv Stuttgart
- A 29: Bestell-Nr. 3085, 3086, 3087, 3088
- A 129, Bestell-Nr. 2346, 2347
- A 26, Bestell-Nr. 490
- A 126, Bestell-Nr. 122, 2720
Hauptstaatsarchiv Stuttgart
- Bestand J 190
Staatsarchiv Ludwigsburg
- B 95, Bü 160, 161
- B 95 U 625
- E 78 II Bü 710
- E 251 VI Bü 200, 201
- EL 902/8 Bü 28056
- EL 902/20 Bü 24440
- EL 902/ 22 Bü 5940, 2484, 12659
- FL 605/8 Bü 273
- FL 605/ 50
Einleitung: Nellingen ist ein um einen großen Platz sich gruppierendes Haufendorf mit einem Neubaugebiet im Norden. Der Ort, gelegen an der ehem. "Zigeunerhochsträß", wurde auch Nallingen oder Nallingin (1221) genannt und war Lehen des Klosters Ellwangen. Im 13. Jahrhundert gehörte Nellingen zunächst derer von Nellingen, einer vom 12. Bis zum 15. Jahrhundert archivalisch belegten Niederadelsfamilie, die ein Zweig der von Bernstadt und von Reußenstein gewesen war, danach den Grafen von Helfenstein. Letztere erlangten 1372 von Kaiser Karl V. neben dem Recht auf Stock und Galgen vor allem das Marktrecht, das Nellingen aber schon drei Jahre später an das Kloster Blaubeuren verkaufen musste. Der Ort wurde von zahlreichen Bränden erfasst, so in den Jahren 1643, 1696 und 1729. 1688 wurde Nellingen von den Franzosen gänzlich in Asche gelegt. Nellingen fiel bis 1482 an die Reichsstadt Ulm und war ein ulmisches Amt, dem von 1744 bis 1774 die Ämter Merklingen, Aufhausen und Türkheim mit Wittingen, Amstetten und Oppingen angegliedert wurden. 1803 fiel Nellingen zunächst an Bayern, 1810 dann an Württemberg. Es gehörte von nun an zum Oberamt Blaubeuren, seit 1938 dann aber zum Landkreis Ulm.
Seit 1275 sind Kirche und Pfarrei belegt, das Patrozinium des Hl. Andreas bestand seit 1515. Die spätgotische Chorturmkirche wurde 1878 unter Erhalt der spätgotischen Holzdecke von 1492 erneuert. Die barocken geschnitzten Türflügel stammen aus der Zeit um 1700.
Oppingen ist östlich des Ortes Nellingen gelegen. Das kleine, nach chronikalischer Überlieferung erstmals 1108 erwähnte Dorf gehörte zunächst zu Althelfenstein, wurde 1382 an Ulm verpfändet und schließlich 1396 verkauft. Bis 1649 war es dem Amt Amstetten, danach bis 1774 dem Amt Türkheim und schließlich dem Amt Nellingen zugeordnet. Ebenso wie Nellingen fiel auch Oppingen 1803 an Bayern und 1810 an Württemberg. Es wurde dann zunächst dem Oberamt Geislingen unterstellt und gehörte seit 1938 zum Landkreis Ulm. Die Michaelskirche war schon immer Filial von Nellingen und wurde zeitgleich mit Nellingen reformiert. Es handelt sich um einen spätgotischen Kirchenbau, der im 18. Jahrhundert im Inneren barock verändert wurde. Die Kirche erhielt 1591 einen neuen Turm.
Die historische Überlieferung der Kirchengemeinde gliedert sich in die Hauptgattungen Amtsbücher, Akten (ältere Abteilung bis 1900 und jüngere Abteilung ab 1901), sowie Rechnungen und Drucksachen. Der Bestand umfasst insgesamt 232 Bestellnummern, was ca. 6 laufenden Regalmetern entspricht. In der Zeit von 1560 bis 1990 wurden insgesamt 6 Kirchenbücher angelegt. Das älteste Kirchenbuch ist das bereits 1560 einsetzende Mischbuch, das die Tauf-, Toten-, Ehe-, und Kommunikantenregister bis spätestens 1599 enthält und in denen namentlich alle Tauf- und Sterbedaten und Eheschließungen registriert und zudem alle Namen derjenigen Personen festgehalten sind, die in diesem Zeitraum zum Abendmahl gingen. Weitere und gleichsam interessante Dokumente des Pfarrarchivs sind die ab 1498 erstellten Listen der Amtmänner, Anwälte und Schulmeister und die Pfarrerlisten, die von 1531 an bis 1965 geführt wurden und eine wertvolle Quelle in Bezug auf die Aufeinanderfolge der einzelnen Personen darstellt. Den zeitlichen Schnitt zur Gegenwart bildet prinzipiell das Jahr 1966, wenngleich bei diesem Datum anzumerken gilt, dass bei der Einholung des Pfarrarchivs auch viele Akten aus späterer Zeit mit abgegeben wurden, um den gesamten Bestand nicht gänzlich zu zerpflücken.
Aufgrund eines Kirchengemeinderatsbeschlusses wurde das Pfarrarchiv 2010 zur Verwahrung und Verwaltung an das Landeskirchliche Archiv Stuttgart abgegeben. Der gesamte Bestand der Überlieferung wurde von Frau Barbara Stein-Bollinger 2011 im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart gesichtet, geordnet und verzeichnet und dabei elektronisch erfasst. Die Abschlussredaktion, welche die Klassifikation des gesamten Bestandes und die Vergabe der Bestell- und Ordnungsnummern beinhaltet, erfolgte schließlich im Februar 2012 durch Dr. Anette Pelizaeus.
Ausgenommen der historischen Kirchenbücher können die Archivalien während der Öffnungszeiten im Lesesaal des Landeskirchlichen Archivs eingesehen und erforscht werden. Vereinzelt müssen dabei Sperrfristen beachtet werden. Die Originalkirchenbücher sind zwar für die Benutzung aus Bestanderhaltungsgründen gesperrt, doch stehen allen Forscherinnen und Forschern die verfilmten Kirchenbücher im Mikrofilmlesesaal des Landeskirchlichen Archivs zur Verfügung, die zudem auch ausgeliehen werden können (Filmnummern KB 830 - 832).
Interessante Einblicke in die Kirchengeschichte des Ortes liefern neben den Kirchenbüchern aus dem Bestand der Amtsbücher mit wertvollen Informationen zu Familien-, Tauf-, Konfirmations- und Sterbesachen von Personen oder Familien, die bis einschließlich des dritten Viertels des 19. Jahrhunderts in Nellingen gelebt haben auch die Akten. Diese berichten vornehmlich über die Pfarrer und die Pfarrstelle, die kirchliche Vermögensverwaltung, die Gemeinde und das Gemeindeleben, über die Vereine und Anstalten sowie das Verhältnis zu anderen kirchlichen und nichtkirchlichen Einrichtungen und Institutionen. Wichtig sind die Pfarrbeschreibungen, die meist von den Ortsgeistlichen selbst zur Erleichterung des Visitationswesens verfasst wurden und einen Gesamtüberblick über die Geschichte der Kirche, die Organisation der Kirchenverwaltung und das Gemeindeleben liefern. Im Rahmen der ortskirchlichen Vermögensverwaltung treten besonders die in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Restaurierungs- und Renovierungsmaßnahmen der Kirche und des Pfarrgebäudes hervor, wobei in den Akten gerade der bisweilen schwierige Weg von der Planung bis zur Realisierung eines Bauprojektes erkennbar wird. Als Besonderheit des Pfarrarchivs darf gewertet werden, dass es auch Akten zum Kirchenkampf in den Jahren 1933 bis 1943 enthält, da dieser Zeitraum meist eher spärlich dokumentiert ist. Es fällt insgesamt auf, dass die archivalische Überlieferung aus der Zeit vor dem 19. Jahrhundert erheblich geringer ausfällt als die vom ausgehenden 19. Jahrhundert an, als gerade auch die großen Renovierungsarbeiten des Kirchengebäudes einsetzen.
Landeskirchliches Archiv Stuttgart
- A 29: Bestell-Nr. 3085, 3086, 3087, 3088
- A 129, Bestell-Nr. 2346, 2347
- A 26, Bestell-Nr. 490
- A 126, Bestell-Nr. 122, 2720
Hauptstaatsarchiv Stuttgart
- Bestand J 190
Staatsarchiv Ludwigsburg
- B 95, Bü 160, 161
- B 95 U 625
- E 78 II Bü 710
- E 251 VI Bü 200, 201
- EL 902/8 Bü 28056
- EL 902/20 Bü 24440
- EL 902/ 22 Bü 5940, 2484, 12659
- FL 605/8 Bü 273
- FL 605/ 50
Evangelisches Pfarramt Nellingen (Alb)
6 lfd. m
Bestand
Kittelberger, Gerhard: Der Alb-Donau-Kreis, in: Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Bd. VII. Regierungsbezirk Tübingen. Stuttgart 1978, S. 283-397, hier S. 360-361.
Nellingen, Alb-Donau-Kreis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.