Graf Rudolf von Tübingen (Tüwingen), Sohn des Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen (Tüwingen), vergabt an Abt Eberhard und den Konvent von Bebenhausen mit Willen seiner Gemahlin, um seinem Großvater, dem Pfalzgrafen Rudolf, dem Stifter des Klosters, und seinem Vater, dem Wohltäter desselben, nachzueifern und deren Andenken zu erneuern, zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheil alle seine Güter in dem Ort Waldhausen (Walthusen) und alle seine Vogteirechte daselbst mit allem Zugehör zu freiem ewigem Eigen ohne irgend einen Vorbehalt für sich oder seine Erben.
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Graf Rudolf von Tübingen (Tüwingen), Sohn des Pfalzgrafen Rudolf von Tübingen (Tüwingen), vergabt an Abt Eberhard und den Konvent von Bebenhausen mit Willen seiner Gemahlin, um seinem Großvater, dem Pfalzgrafen Rudolf, dem Stifter des Klosters, und seinem Vater, dem Wohltäter desselben, nachzueifern und deren Andenken zu erneuern, zu seinem und seiner Vorfahren Seelenheil alle seine Güter in dem Ort Waldhausen (Walthusen) und alle seine Vogteirechte daselbst mit allem Zugehör zu freiem ewigem Eigen ohne irgend einen Vorbehalt für sich oder seine Erben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 2236
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Waldhausen
1270 August 2 (IV. nonas Augusti)
15,6 x 20,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Aussteller: Tübingen, Rudolf von; Graf
Zeugen: Speyer, Heinrich von (Heinricus dictus de Spirea); Heinrich; Pleban von Reutlingen (Heinricus plebanus in Rutilingen); Entringen, Kraft von; Pleban von Gültlingen (Chrafto plebanus in Giltilingen dicti de Aentringen); Walter; Dekan in Lustnau (Waltherus dechanus in Lustinowe); (Hugo de Mugineke); Hailfingen, Heinrich von; Ritter (Heinricus de Halvingen miles); Hailfingen, Wolflin von (Wolvilinus frater eiusdem H(einrici)); (Arnoldus de Mugineke); Lustnau, Konrad von (Cunradus de Lustinowe); Lustnau, Johannes von (Johannes filius eius); Dietrich; Schultheiß von Herrenberg (Dietericus scultetus in Herrinberc); Remchingen, Heinrich von (Heinricus de Remichingen); Peter (Petrus frater domini de Spirea); Peter (Petrus filius Petri); Werstein, Trautwin von (Tru{e}twinus de Werstein)
Siegler: Tübingen, Rudolf von; Graf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend
Druck: WUB VII., Nr. 2165
Zeugen: Speyer, Heinrich von (Heinricus dictus de Spirea); Heinrich; Pleban von Reutlingen (Heinricus plebanus in Rutilingen); Entringen, Kraft von; Pleban von Gültlingen (Chrafto plebanus in Giltilingen dicti de Aentringen); Walter; Dekan in Lustnau (Waltherus dechanus in Lustinowe); (Hugo de Mugineke); Hailfingen, Heinrich von; Ritter (Heinricus de Halvingen miles); Hailfingen, Wolflin von (Wolvilinus frater eiusdem H(einrici)); (Arnoldus de Mugineke); Lustnau, Konrad von (Cunradus de Lustinowe); Lustnau, Johannes von (Johannes filius eius); Dietrich; Schultheiß von Herrenberg (Dietericus scultetus in Herrinberc); Remchingen, Heinrich von (Heinricus de Remichingen); Peter (Petrus frater domini de Spirea); Peter (Petrus filius Petri); Werstein, Trautwin von (Tru{e}twinus de Werstein)
Siegler: Tübingen, Rudolf von; Graf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel anhängend
Druck: WUB VII., Nr. 2165
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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