"Trinker des Windes". Die Araber von der Schwäbischen Alb
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 D003205/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000
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22. Januar 2000
Marbach an der Lauter ist ein Mekka fürs Pferdezüchten: Die ältesten reinblütigen Araber-Linien der Welt sind heute im Haupt- und Landgestüt auf der Schwäbischen Alb zu Hause. 1817 hatte König Wilhelm I. die württembergische Vollblutaraberzucht im Gestüt Weil bei Esslingen gegründet. Bairactar, Emir, Amurath, Hadban, Gharib, Murana heißen die Pferdelegenden, die den Ruhm der württembergischen Zucht begründeten. König Wilhelm I., der "rex agricolorum", kümmerte sich um die Modernisierung der Landwirtschaft und ganz besonders um seine Liebhaberei, die Pferdezucht. In seinem Testament verfügte er, dass die Weiler Araberherde nie aufgelöst werden dürfe. In der Wirtschaftskrise 1932 kamen die Weiler Araber deshalb ins Haupt- und Landgestüt Marbach. Die Vollblutaraber wurden nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern vor allem wegen ihrer Ausdauer und Leistungsfähigkeit als Reit- und Wagenpferde geschätzt.
SWR 2
1:00:00; 1'00
Audio-Visuelle Medien
Gebhardt, Helmut
Höfelbaum, ?
Kurze, ?
Marbach an der Lauter, Landgestüt : Dapfen, Gomadingen RT
Landwirtschaft: Haupt- und Landgestüt Marbach
Tier: Pferd
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:31 MEZ
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