Am 27. Dezember 1502 hat Nikolaus Glock (Niclas Glockh), Amtmann zu Lützelstein, dem Balthasar im Hof, Zinsmeister zu Hagenau, das nachgeschriebene Silbergeschirr überantwortet. Davon hat der Kurfürst Philipp von der Pfalz wegen Konrad Swicker (Swickers Conntzen) (+), einst Amtmann zu Lützelstein, entsprechend eines Vertrags die Hälfte erhalten. Das Silbergeschirr wurde durch Meister Gabriel Eigler, Bürger und Goldschmied zu Hagenau, in Beisein des Kellers der Pfalz und Landvogtei, Nikolaus Freinsheimer (Niclas Freinßheimer), gewogen und beläuft sich auf 13 Mark und 13 Lot. Es folgt die genaue Aufzählung der Geschirrstücke. Zur Urkunde wurden von diesem von Zinsmeister und Amtmann besiegelten Zettel zwei gleichlautende angefertigt und als Chirograph voneinander geschnitten, wovon beide je ein Exemplar erhalten haben. Der Amtmann soll es dem Pfalzgrafen mit seiner Amtsrechnung bringen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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