1.) Das Haus zu Königsberg [Ortsteil der Gem. Biebertal, Lkr. Gießen], das dem alten Kraft von Radenhausen gehört hat und das danach (Ruchschade) ...
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Urk. 14, 10634
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Riedesel, Nr. 21
A I u, von Riedesel sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ri >> Riedesel >> 1430-1449
1446 Juni 29
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Das Haus zu Königsberg [Ortsteil der Gem. Biebertal, Lkr. Gießen], das dem alten Kraft von Radenhausen gehört hat und das danach (Ruchschade) innehatte, als Burglehen; 2.) der Grabenhof zu Vers [Kirchvers, Ortsteil der Gem. Lohra, Lkr. Marburg-Biedenkopf], den Emmerich von Vers als Mannlehen in Besitz hatte; diese Güter hatte der Bruder des 1418 Belehnten, Kraft Riedesel, als Lehen besessen, aber zu Gunsten seines Bruders Eckhard dem Landgrafen von Hessen aufgelassen; 3.) ein Gut und Hof zu Schröck [Stadtteil von Marburg, Lkr. Marburg-Biedenkopf] mit Zubehör.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Riedesel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Riedesel
Belehnte/r: Philipp Riedesel, Sohn des verstorbenen Kraft Riedesel, und sein Bruder Gilbrecht Riedesel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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