DSHI 570 Universität Dorpat (Bestand)
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Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 570 Universität u. wissenschaftl. Gesellschaften (Kopienbestand)
Bestandsbeschreibung: Universität Dorpat
Die Universität Dorpat wurde 1632 gegründet. Zur Periodisierung ihrer Geschichte: bis 1656 Academia Gustaviana, 1690-1710 (seit 1699 in Pernau) Academia Gustavo-Carolina, 1802-1889 russische Reichsuniversität mit deutscher Vorlesungssprache, danach russifiziert, von 1893 bis 1918 Universität Jur'ev, 1919-1940 estnische Universität (Tartu Ülikool).
Das Universitätsarchiv aus der russischen Periode ist heute im Estnischen Historischen Archiv in Dorpat vorhanden.
Album Academicum (Handschrift der Universitätsmatrikel) 1802-1917 (aus dem Historischen Staatsarchiv Dorpat); Akten des Zensurkomitees der kaiserlichen Univ-ersität zu Dorpat 1803-1820 (aus dem Staatsarchiv Riga).
28 AE, 1802-1917
Ungedruckte Findhilfsmittel. Matrikeledition: Album Acad-emicum der Kaiserlichen Universität Dorpat; Tartu Ülikooli üliopilaskonnna teatmik. Album Academicum universitatis Tartuensis 1889-1918, Bd. 1-3, Tartu 1986-1988; Central’nyj gosudarstvennyj istroičeskij archiv Ėstonskoj SSR, S. 203-208; Eesti Ajalooarhiivi fondide loend, S.153.
Literatur: Roderich von Engelhardt: Die Deutsche Universität Dorpat in ihrer geistesgeschichtl-ichen Bedeutung, München 1933; Georg von Rauch: Die Universität Dorpat und das Eindringen der frühen Aufklärung in Livland 1690-1710. Essen 1943 (Schweden und Nordeuropa, Bd. 5), Nachdruck Hildesheim u. New York 1969; Tartu Ülikooli ajalugu [Geschichte der Universität Dorpat], Bd. 1: Helmut Piirimäe: 1632-1798, Bd. 2: Karl Siilivask 1798-1918, Bd. 3: Karl Siilivask und Hillar Palamets: 1918-1982, Tallinn 1982; dazu einbändige englischsprachige Ausgabe: History of Tartu University, hrsg. von Karl Siilivask, Tallinn 1985; Die Universitäten Dorpat/Tartu, Riga und Wilna/Vilnius 1579-1979. Beiträge zu ihrer Geschichte und ihrer Wirkung im Grenzbereich zwischen West und Ost. Hrsg. von Gert von Pistohlkors, Toivo U. Raun und Paul Kaegbein, Köln und Wien 1987.
Die Universität Dorpat wurde 1632 gegründet. Zur Periodisierung ihrer Geschichte: bis 1656 Academia Gustaviana, 1690-1710 (seit 1699 in Pernau) Academia Gustavo-Carolina, 1802-1889 russische Reichsuniversität mit deutscher Vorlesungssprache, danach russifiziert, von 1893 bis 1918 Universität Jur'ev, 1919-1940 estnische Universität (Tartu Ülikool).
Das Universitätsarchiv aus der russischen Periode ist heute im Estnischen Historischen Archiv in Dorpat vorhanden.
Album Academicum (Handschrift der Universitätsmatrikel) 1802-1917 (aus dem Historischen Staatsarchiv Dorpat); Akten des Zensurkomitees der kaiserlichen Univ-ersität zu Dorpat 1803-1820 (aus dem Staatsarchiv Riga).
28 AE, 1802-1917
Ungedruckte Findhilfsmittel. Matrikeledition: Album Acad-emicum der Kaiserlichen Universität Dorpat; Tartu Ülikooli üliopilaskonnna teatmik. Album Academicum universitatis Tartuensis 1889-1918, Bd. 1-3, Tartu 1986-1988; Central’nyj gosudarstvennyj istroičeskij archiv Ėstonskoj SSR, S. 203-208; Eesti Ajalooarhiivi fondide loend, S.153.
Literatur: Roderich von Engelhardt: Die Deutsche Universität Dorpat in ihrer geistesgeschichtl-ichen Bedeutung, München 1933; Georg von Rauch: Die Universität Dorpat und das Eindringen der frühen Aufklärung in Livland 1690-1710. Essen 1943 (Schweden und Nordeuropa, Bd. 5), Nachdruck Hildesheim u. New York 1969; Tartu Ülikooli ajalugu [Geschichte der Universität Dorpat], Bd. 1: Helmut Piirimäe: 1632-1798, Bd. 2: Karl Siilivask 1798-1918, Bd. 3: Karl Siilivask und Hillar Palamets: 1918-1982, Tallinn 1982; dazu einbändige englischsprachige Ausgabe: History of Tartu University, hrsg. von Karl Siilivask, Tallinn 1985; Die Universitäten Dorpat/Tartu, Riga und Wilna/Vilnius 1579-1979. Beiträge zu ihrer Geschichte und ihrer Wirkung im Grenzbereich zwischen West und Ost. Hrsg. von Gert von Pistohlkors, Toivo U. Raun und Paul Kaegbein, Köln und Wien 1987.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ