Johann Erzbischof zu Trier belehnt Jergen von Eltz den Älteren, kurtrierischer Amtmann zu Baldeneck (Baldenneckte) für sich, seinen Bruder Christoph und seine Vettern: Jergen und Hans Richart, Johanns seligen, Philipp, Jacob, Hans, Adolf und Emmerich, Friedrichs seligen, und Friedrich, Philipps seligen Söhne mit ihrem Teil der Burg Eltz, mit Dorf und Gericht zu Wierschem (Wierscheim), Weingärten zu Moselkern (Kern), Löf (Loeve), 7 Gulden auf dem Moselzoll zu Koblenz, Lehen zu Kobern, Dieblich, Wolken (Wolckhen), Dreckenach (Dreckhennach), Polch (Burg), Nickenich (Nickhenndich), Wassenach (Wassennacht), Lorch (Lorich), Lützerath (Lutzennradt), Müden, Koblenz, dann zu Burglehen der Veste Mayen (Meyen) mit einem Haus in der Stadt Mayen (Meyen), einem Burglehen zu Montabaur (Monthabaur) und 6 1/2 Malter Korn zu Gappennach. Siegler: Aussteller.
Vollständigen Titel anzeigen
Johann Erzbischof zu Trier belehnt Jergen von Eltz den Älteren, kurtrierischer Amtmann zu Baldeneck (Baldenneckte) für sich, seinen Bruder Christoph und seine Vettern: Jergen und Hans Richart, Johanns seligen, Philipp, Jacob, Hans, Adolf und Emmerich, Friedrichs seligen, und Friedrich, Philipps seligen Söhne mit ihrem Teil der Burg Eltz, mit Dorf und Gericht zu Wierschem (Wierscheim), Weingärten zu Moselkern (Kern), Löf (Loeve), 7 Gulden auf dem Moselzoll zu Koblenz, Lehen zu Kobern, Dieblich, Wolken (Wolckhen), Dreckenach (Dreckhennach), Polch (Burg), Nickenich (Nickhenndich), Wassenach (Wassennacht), Lorch (Lorich), Lützerath (Lutzennradt), Müden, Koblenz, dann zu Burglehen der Veste Mayen (Meyen) mit einem Haus in der Stadt Mayen (Meyen), einem Burglehen zu Montabaur (Monthabaur) und 6 1/2 Malter Korn zu Gappennach. Siegler: Aussteller.
121, U von Eltz 1557 Oktober 30
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 6 Anfangsbuchstabe E >> 6.14 von Eltz
1557 Oktober 30
Papier, Abschrift des 16. Jh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: zu Cochme ahm 30. octobri 1557
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ