Kläger: Georg Eckhardt aus Berlin, Beklagte: die Erben des Thomas von Calven zu Lübeck, Nebenbeklagter: der Herzog von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Michael Vaius, Streitgegenstand: Rekonventionsklage des Georg Eckhardt wegen der Haftung der Erben des Thomas von Calven für Forderungen des Hofmeisters Hans von Sandershausen, des Gevert von Wittorf, Ludolf Berkentin und Hartig Wackerbarth als Bürgen für eine Schuld des Thomas von Calven bei der Frau des Christoph von Strahlendorf
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Kläger: Georg Eckhardt aus Berlin, Beklagte: die Erben des Thomas von Calven zu Lübeck, Nebenbeklagter: der Herzog von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Johann Michael Vaius, Streitgegenstand: Rekonventionsklage des Georg Eckhardt wegen der Haftung der Erben des Thomas von Calven für Forderungen des Hofmeisters Hans von Sandershausen, des Gevert von Wittorf, Ludolf Berkentin und Hartig Wackerbarth als Bürgen für eine Schuld des Thomas von Calven bei der Frau des Christoph von Strahlendorf
LASH, Abt. 390 Nr. 117
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1573-1586
Enthält: Lauenburgisches Hofgericht 1573-1584, RKG 1585-1586; Obligation von 1573 des Thomas von Calven für die Frau des Christoph von Strahlendorf unter Bürgschaft mehrerer Adeliger und unter Verpfändung der Güter Mori und Schenkenberg und der Güter des Thomas von Calven in der Mark Brandenburg (Q 2, Beilage L); Obligation von 1574 des Thomas von Calven für Georg Eckhardt unter Verpfändung des Gutes Schenkenberg sowie der lehnsherrliche Konsens 1575 (Q 2, Beilage A, C); Vergleich von 1578 zwischen Georg Eckhardt und den Bürgen des Thomas von Calven, Quittung (Q 2, Beilage N, P); Interzessionsschreiben des Kurfürsten von Brandenburg an die Herzöge von Sachsen-Lauenburg und eine Ladung der Gläubiger an das Kammergericht zu Cöln an der Spree 1584 (Q 2, Beilage R, W); Zeugenaussagen 1585 über den Versuch der Verhaftung (Q 5); Gutachten der Juristen-Fakultät Rostock 1579 (Q 2, Beilage H)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 118 - 120, vgl. RKG-Bestand Lübeck E 1 - 6
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:54 MEZ