1670 November 3 – Vor dem Commissar des Niedergerichts der Neustadt, Gerhard Andreas Haft jur. Dr. und Senator, bekennt Claus Horstman vor der Landwehr im Kirchspiel Holte für sich, seine Frau Liesebeth Lubbecker (Lubbrecht), Kinder von den Kapitelssekretär an St. Johann, Johann Huneman, 100 rth. zu 5 % empfangen zu haben, und setzt dafür insbesondere den Brautschatz seiner Frau zum Pfande, welchen sie noch aus Johann Lubbrechts Stätte zu Nüven Kirchspiels Wellingholthausen zu erwarten hat. – Zeugen: Johann Jakob von Halle und Jürgen Winemoller. – Original Pergament mit der Unterschrift des Notars Justus Heinrich Cruse und dem Siegel des neustädter Niedergerichts in Holzkapsel an Pergamentstreifen.
Vollständigen Titel anzeigen
1670 November 3 – Vor dem Commissar des Niedergerichts der Neustadt, Gerhard Andreas Haft jur. Dr. und Senator, bekennt Claus Horstman vor der Landwehr im Kirchspiel Holte für sich, seine Frau Liesebeth Lubbecker (Lubbrecht), Kinder von den Kapitelssekretär an St. Johann, Johann Huneman, 100 rth. zu 5 % empfangen zu haben, und setzt dafür insbesondere den Brautschatz seiner Frau zum Pfande, welchen sie noch aus Johann Lubbrechts Stätte zu Nüven Kirchspiels Wellingholthausen zu erwarten hat. – Zeugen: Johann Jakob von Halle und Jürgen Winemoller. – Original Pergament mit der Unterschrift des Notars Justus Heinrich Cruse und dem Siegel des neustädter Niedergerichts in Holzkapsel an Pergamentstreifen.
BAOS U1 1670 November 3
C 10.1 U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
U1 Domarchiv, Ma20, Jostes
3. November 1670
Urkunde
Gerhard Andreas Haft, Senator
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2025-12-18T09:22:22+0100