Die Mühlen (Müllen) zu Istorf und Rheder (Rhedar) betreffend
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Loculus XXII, Paket M Nr. 1-9
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 15. Mühlen
1660-1776
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Dem Müller aus Rheder (Rhedar), so Mehl nach Schmechten gefahren [hat], wird von Seiten des Oberamts ein Pferd ausgespannt, um wessen Restitution Herr von Mengersen zu Rheder (Rhedar) anhält, 11. Aug. 1667; 2) Nochmalig untertäniges Suchen und Bitte an Seiten Dietherich Krögers zu Istrup in puncto vom Amt Dringenberg gesteigert werden wollenden Weinkaufs aus der Mühle (Müllen) daselbst; 3) Rescriptum Celsissimi Principis Hermanni Werneri an Rent-Meister Wilhelm Heising deshalb seinen gehorsamsten Bericht einzusenden, 15. Sept. 1685; 4) Concept [eines] Berichts, worin der Rent-Meister Wilhelm Heising die Erhöhung des Weinkaufs behauptet, weil Dietherich Kröger als ein fremder in die Mühle (Müllen) kommen; 5) An den Rent-Meister zum Dringenberg abgenötigte Protestation und Vorstellung Herrn Burchard Bruno von Mengersen zu Rheder (Rhedar) wegen geschehenen Verbots, daß sein Müller zu Rheder (Rhedar) mit der Mühlen-Karre nach Istrup nicht kommen solle, insinuatum per Notarium Stricker in Judicio simultanes zu Herste (Hersta), 14. Nov. 1729; 6) Rescriptum Camerae, um zu berichten, ob die in Istrup belegene Mühle nicht eine Meierstatt von Hochfürstlichen Hof-Kammer sei, oder wenigstens davon von releviere? 12. Aug. 1776; 7) Concept [eines] Berichts, so desfalls vom Hochfürstlichen Oberamt abgestattet worden [ist], 22. Aug. 1776; 8) Fragmenta vom Zeugen-Verhör wegen der Rhederschen Mühle (Müllen); 9) Schreiben des Hinneburgischen Amtmanns Julius Adolph Eichrodt, daß die Herren von der Asseburg die Mühle (Mülle) zu Istrup ganz allein praetendieren, 20. März 1660
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ
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