Goscalcus von Hennelare verkauft mit Zustimmung seiner rechtmäßigen Mutter Conegundis und des Johannes gen. Mutgenstorm, seines Stiefvaters und Vormunds in dieser Sache, an Dekan und Kapitel der Mescheder Kirche sein Recht bzw. Amt, das Bieramt, auf Deutsch gen. "kotammet", mit allem Zubehör, das er von dieser Kirche besessen hatte, für 16 Mark von Pfennigen, wie sie in der Grafschaft Arnsberg gängig sind. Der Verkäufer verzichtet auf alle aus diesem Amt herrührenden Ansprüche an die Mescheder Kirche, an die hinter dem Wald gelegenen Haupthöfe und auf den Haupthof in Lederke (Lederike). Der Verkäufer behält sich die ihm möglicherweise zustehenden Geldrenten aus den Haupthöfen in Horn (Horne), Remblinghausen (Remelinchusen), Drasenbeck (Drasenbeke), Horbach (Horbeke), Wehrstapel (Wedestapele), Landenbeck (Langenbeke), Reiste (Reyste), Holthausen (Dorrenholthusen), Stockhausen (Stochusen) und Endorf (Endorpe) vor. Siegelbitte des Ausstellers, der kein eigenes Siegel hat, an den Grafen Godfried von Arnsberg, den Ritter Crafto von Meschede und den Knappen Brunsten von Muldensbern. Zeugen: Gerlach von Matenbeke, Gerfrid von Hustene, Her(mann) von Remelinchusen, Rotger, dessen Sohn, Brunsten von Muldensberne und Franco von Heygen. Geschehen 1349 Okt. 16 (feria sexta post Gereonis et Victoris)

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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